Hanno Settele unterwegs im Burgenland: „DOKeins: Der Kurier des Kaisers“ am 24. Oktober in ORF eins

Burgenland-Abend mit „Landkrimi: Kreuz des Südens“ und „Zeitgeschichten“

Wien (OTS) - Die Steiermark, Tirol und Oberösterreich hat Hanno Settele als Kurier des Kaisers schon bewertet – in der Kassa Seiner Majestät (Robert Palfrader) herrscht aber immer noch Ebbe, wie Obersthofmeister Seyffenstein (Rudi Roubinek) betonen möchte. Von einem Bundesland muss Seine Majestät sich auf jeden Fall trennen! Ist das Burgenland vielleicht ein Kandidat? „Nein, weil wir sind ja nichts wert“, lacht ein Burgenländer. Settele lässt sich aber nicht in die Irre führen und sucht als „Kurier des Kaisers“ am Mittwoch, dem 24. Oktober 2018, um 20.15 Uhr in ORF eins mit gewohnter Gründlichkeit das Land nach seinen Werten ab. Anschließend, um 21.10 Uhr, gibt es ein Wiedersehen mit Andreas Lust und Franziska Weisz in Barbara Eders Landkrimi „Kreuz des Südens“. Und in der vierten Folge von „Zeitgeschichten“ um 22.45 Uhr geht es auf Spurensuche ins Burgenland: eine Brücke über den Neusiedler See, das Leben an der 397 km langen Grenze und eine angebliche Marienescheinung im Südburgenland. Wie war das damals, wie ist es heute?

Der Bundesland-Abend am 24. Oktober in ORF eins im Überblick

„Der Kurier des Kaisers: Burgenland for sale!“ um 20.15 Uhr

Hanno Settele ist wieder unterwegs in Österreich und ergründet als „Kurier des Kaisers“ die Werte des Burgenlands: Im Nationalpark wimmelt es nur so von „Augenweiden“, mit der Ernte des Schilfgürtels könnte man buchstäblich Stroh zu Gold spinnen und das Heilwasser aus dem See unter dem See muss ja nicht gratis ausgeschenkt werden! Settele lernt von den Burgenländern alles über das Blaumachen, fährt zur Hölle und verhandelt eine Abgabe auf Rotwein, mit dem der Kaiser sich sanieren könnte. Er findet auf seiner Reise zu seiner großen Überraschung ein Schigebiet, interessiert sich auffällig für den Hanfanbau – im Auftrag Seiner Majestät natürlich – und bereist „Chicago“, ohne seinen Pass herzuzeigen. Mit einem burgenländischen Selfmade-Millionär hebt Hanno Settele im Sportflugzeug ab, um sich sogar von oben ein Bild vom Burgenland zu machen! Alles für Seine Majestät.

Wie immer mit dabei: Die ganze Wahrheit über das Image der Burgenländer/innen – und was diese von ihren restlichen Landsleuten halten, erforscht vom Institut SORA. Und: Wie viel ist das Burgenland tatsächlich wert? Volkswirtschafts-Kapazunder DDr. Michael Steiner hat wie immer eine Antwort.

„DOKeins: Der Kurier des Kaisers“ wird im Auftrag des ORF von neulandfilm in Zusammenarbeit mit Gebhardt Productions produziert.

„Kreuz des Südens“ (24. Oktober, 21.10 Uhr, ORF eins)
Mit u. a. Andreas Lust und Franziska Weisz; Regie: Barbara Eder

Nach einem traumatischen, aus dem Ruder gelaufenen Einsatz nimmt Polizist Tommy (Andreas Lust) eine Auszeit. Er sucht Ruhe in dem kleinen beschaulichen Dorf im Burgenland, in dem sein Vater, der die Familie vor Jahren verlassen hat, Schuldirektor war und der ihm das alte Schulhaus vererbt hat. Die Dorfbevölkerung nimmt ihn nicht gerade mit offenen Armen auf – die Einzigen, die ihm mit weniger Feindseligkeit begegnen, sind Greißlerin Eva (Franziska Weisz) und die Nachbarin Traude (Maria Urban).

„Kreuz des Südens“ ist eine Koproduktion von ORF und Lotus-Film GmbH, gefördert durch den Fernsehfonds Austria und den Filmfonds Wien.

„Zeitgeschichten: Burgenland damals/heute“, 22.45 Uhr, ORF eins

Es war 1971 ein Herzensprojekt der burgenländischen Landesregierung:
Eine Brücke über den Neusiedler See. Das Bauwerk sollte von Illmitz nach Mörbisch führen, um den Seewinkel besser ans Straßennetz und die Landeshauptstadt Eisenstadt anzuschließen. „Es gibt keine Entschuldigung für diesen Blödsinn, auch schon damals nicht“, sagt Bernd Lötsch, ehemaliger Direktor des Naturhistorischen Museums in Wien, heute. Es ging um wirtschaftliche Möglichkeiten, sagt der damalige Baulandesrat Helmuth Vogl heute. Der Umweltschutz spielte kaum eine Rolle und hat die Brücke am Ende dennoch verhindert.

Kein Bundesland in Österreich hat eine so lange Grenze wie das Burgenland mit seinen 397 Kilometern. Maria Kridl ist in den 1950er Jahren als Arbeiterkind an einem Gutshof direkt an der Grenze aufgewachsen. Stacheldraht und Stolperminen prägten den Alltag, Onkel und Tanten waren auf der anderen Seite in Ungarn. Luising im Südburgenland war überhaupt zwei Jahre lang ganz bei Ungarn: Das Burgenland kam 1921 zu Österreich, die Gemeinde erst 1923. „Die Unsrigen wollten unbedingt zu Österreich“, erzählt der Hobbyhistoriker Martin Lendl.

In den 1960er und 1970er Jahren war es das Lourdes des Burgenlandes:
Eisenberg an der Raab. Der Bäuerin Aloisia Lex sollen dort 1954 ein Engel und die Jungfrau Maria erschienen sein. Kurz darauf brannte sich an derselben Stelle ein Kreuz in den Rasen, das mehr als drei Jahrzehnte lang bestehen blieb. Tausende sind in der Folge ins Südburgenland gereist, die katholische Kirche hat die angeblichen Wunder von Eisenberg bis heute nicht anerkannt.

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