ÖVP Wien fordert umfassendes Sicherheitskonzept und Alkoholverbot rund um Meidlinger Bahnhof

Lokalaugenschein im Rahmen der Initiative „Für ein sicheres Wien“ – Missstände müssen von Rot-Grün endlich angegangen werden

Wien (OTS) - Im Rahmen der Initiative „Für ein sicheres Wien“ fand zuletzt rund um den Meidlinger Bahnhof ein Lokalaugenschein der ÖVP Wien gemeinsam mit Stadtrat Markus Wölbitsch, dem Sicherheitssprecher der ÖVP Wien Abg.z.NR Karl Mahrer sowie dem Meidlinger Bezirksparteiobmann Ernst Zlabinger statt. Bei Gesprächen mit Anrainern, Unternehmern, Mitarbeitern und Pendlern wurde von zahlreichen Missständen rund um den Bahnhof berichtet. „Wir mussten untragbare Zustände rund um den Meidlinger Bahnhof feststellen. Alkoholisierte Personen halten sich in größeren Gruppen auf und belästigen die Passanten. Viele Menschen vor Ort fühlen sich nicht mehr sicher. Es braucht daher zielgerichtete Maßnahmen, die im Rahmen eines umfassenden Sicherheitskonzepts von der Stadt Wien umgesetzt werden“, so Sicherheitssprecher Karl Mahrer. Stadtrat Markus Wölbitsch fordert von der rot-grünen Stadtregierung, „dass die Gewährleistung von Sicherheit ganzheitlich, umfassend und vor allem präventiv mit zahlreichen stadtpolitischen Maßnahmen angegangen wird. Ein Gesamtpaket sollte sowohl verstärkte Sozialarbeit vor Ort als auch höhere Polizeipräsenz und kommunikative Maßnahmen mit den betroffenen Unternehmern, Mitarbeitern und Anrainern enthalten.“ 

Mitarbeiter zahlreicher Geschäfte fühlen sich durch die vor Ort herrschenden Zustände bedroht. Alkoholisierte Personen würden sich, laut Aussagen der Mitarbeiter, nicht nur im Bahnhofsbereich, sondern auch in den Eingangsbereichen des angrenzenden Einkaufszentrums sowie der Bürogebäude aufhalten. Unternehmer berichteten von Umsatzeinbußen, da sich auch ihre Kunden nicht mehr sicher fühlen. Dass diese Menschen öffentlich dort ihre Notdurft verrichten, sei keine Seltenheit. „Es kann nicht sein, dass die Sicherheit der Unternehmer und der Mitarbeiter bedroht ist“, so Ernst Zlabinger, der bereits mehrere Anfragen in der Bezirksvertretung zu diesem Thema eingebracht hat. „Wir brauchen dringend ein Sicherheitskonzept für den Meidlinger Bahnhof“, ergänzt Zlabinger.

Karl Mahrer fordert daher ein Sicherheitskonzept für den Meidlinger Bahnhof und empfiehlt die Einrichtung eines Sicherheitsforums im Rahmen der Initiative GEMEINSAM.SICHER. Weiters fordert Mahrer auch die Verhängung eines Alkoholverbots analog zum Alkoholverbot am Praterstern: „Wir dürfen diese Zustände nicht akzeptieren! Das Alkoholverbot am Praterstern hat in den letzten sechs Monaten bereits Wirkung gezeigt. Sowohl die Polizei, als auch die Bevölkerung berichtet von einer Verbesserung der Zustände. Daher ist auch rund um den Bahnhof Meidling ein Alkoholverbot dringend notwendig!“ so Mahrer.

Positiv werden die Reinigungsmaßnahmen vor dem Haupteingang des Einkaufszentrums beurteilt. „Bis zu zwei Mal täglich reinigt die MA 48 den Vorplatz“, berichtet Zlabinger und weiter: „Leider reichen diese Reinigungsmaßnahmen aber aufgrund der massiven Verschmutzung nicht aus.“ Vor allem im Bereich der oberen Meidlinger Hauptstraße würde es an regelmäßiger Reinigung fehlen. Aufgrund der Verrichtung der Notdurft alkoholisierter Personen sei außerdem die neue Pflasterung bereits nach kurzer Zeit in einem erschreckenden Zustand.

„Wieder zeigt sich, dass wir endlich klare Zuständigkeiten brauchen und fordern daher die Einsetzung eines Sicherheitsstadtrates, bei dem alle sicherheitspolitischen Agenden gebündelt werden“, so Stadtrat Wölbitsch abschließend.

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