• 17.10.2018, 14:03:21
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FPÖ-Svazek: „Wer schützt uns eigentlich vor Erhard Busek?“

„Erhard Busek betreibt in seinem Gastkommentar in der „Presse“ Realitätsverweigerung auf niedrigstem Niveau“

Utl.: „Erhard Busek betreibt in seinem Gastkommentar in der „Presse“
Realitätsverweigerung auf niedrigstem Niveau“ =

Wien (OTS) - „Wenn man den Gastkommentar von Erhard Busek in der
heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Presse“ liest, stellt sich die
Frage: In welcher Welt leben Sie eigentlich, Herr Busek? Die
Grenzkontrollen zu Slowenien als „eigenartig“ zu bezeichnen, ist ein
klares Zeichen dafür, dass Sie Realitätsverweigerung auf niedrigstem
Niveau betreiben. Scheinbar haben Sie noch nicht begriffen, dass die
Migrationssituation extrem angespannt ist und bleibt. Ja, wir haben
hier ein massives Problem: Die griechischen Inseln sind massiv
überlastet, wöchentlich werden 1000 Personen auf das Festland
überstellt. Außerdem gibt es eine 250-prozentige Steigerung an der
türkisch/griechischen Landgrenze. Bleiben diese Menschen dort wo sie
sind? Nein, sie ziehen weiter! Sie ziehen Richtung Europa, Herr
Busek! Der Innenminister hat dieses Problem erkannt, er nimmt seine
Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern wahr und er wird
mit der Verlängerung der Grenzkontrollen dem Sicherheitsbedürfnis der
Österreicherinnen und Österreichern gerecht. Und was machen Sie, Herr
Busek? Sie meinen die Regierungskoalition „bewegt sich auf Gefahren
zu“ und beziehen sich dabei auf unseren Innenminister. Die einzige
Gefahr für diese Republik sind Realitätsverweigerer wie Sie, Herr
Busek! Darum frage ich mich: Wer schützt uns eigentlich vor Ihnen,
Herr Busek? Denn Ihre Ansichten und Aussagen sind eines ehemaligen
Vizekanzlers unwürdig. Österreich kann von Glück reden, dass wir mit
Herbert Kickl endlich einen Innenminister haben, der nicht die Augen
vor der Realität verschließt und nicht nur alles schönredet, sondern
Probleme erkennt und Maßnahmen setzt für unser Land und die Menschen,
die hier leben“, so die Salzburger FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene
Svazek.

„Eine Aufstockung der Polizei, Herr Busek, hat nichts mit einem
Polizeistaat zu tun, sondern Innenminister Kickl kommt auch mit
dieser Maßnahme dem Sicherheitsbedürfnis unserer Bürgerinnen und
Bürger nach, denn eine ausreichende Polizeipräsenz garantiert
Sicherheit und unsere Polizistinnen und Polizisten leisten
hervorragende Arbeit. Dass wir mit dem Polizeinachwuchs künftig keine
gute Handhabung von Sicherheit und Ordnung haben, ist eine
Unterstellung, die sich unsere zukünftigen Polizistinnen und
Polizisten, die eine äußerst fordernde Ausbildung absolvieren, nicht
gefallen lassen müssen. Ich fordere Sie daher auf, solche
Unterstellung in Zukunft zu unterlassen! Und wenn Sie sich einmal
umfassend mit dem Thema auseinandersetzen würden, würden Sie wissen,
dass die Anforderungen für die Aufnahme in den Polizeidienst nicht
gesenkt werden, sondern, dass das Aufnahmeprozedere optimiert wird.
Das, Herr Busek, hat nichts mit einer Senkung der
Aufnahmeanforderungen zu tun“, so Svazek weiter.

„Herr Busek, wenn Sie der Realität in die Augen schauen, stellt sich
Ihre Frage, ob das Leben in Österreich gefährlich ist oder nicht,
nicht mehr. Als ehemaliger Politiker müssten Sie eigentlich wissen,
dass man nicht darauf wartet, bis etwas passiert, dass man nicht
darauf wartet, bis wieder zigtausende Menschen an unseren Grenzen
stehen, sondern, dass man handelt BEVOR etwas passiert, aber diese
Erkenntnis hat sich Ihnen auch während Ihrer Zeit als Politiker nicht
erschlossen und schon ein altes Sprichwort sagt: Was Hänschen nicht
lernt, lernt Hans nimmer mehr. Aber bitte, Herr Busek, behalten Sie
Ihre Binsenweisheiten beim nächsten Mal für sich“, sagte Svazek.

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