• 16.10.2018, 13:15:31
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KH-Nord - TU-Professor Kropik: Bei einem Totalunternehmer wäre Wettbewerb sehr eingeschränkt gewesen“

Bestätigte Empfehlung Bauaufträge einzeln zu vergeben - Eventuelle Probleme bei derart großen Projekten nicht immer abschätzbar

Wien (OTS/SPW-K) - 

Andreas Kropik, Professor an der TU Wien für Bauwirtschaft und Baumanagement, und Geschäftsführender Gesellschafter eines Beratungsunternehmen, war heute, Dienstag, Zeuge in der Untersuchungskommission zum Krankenhaus Nord. Kropik hatte in einem Gutachten dem KAV empfohlen, die Bauaufträge einzeln zu vergeben und keinen Totalunternehmer zu beauftragen.

SPÖ-Fraktionsvorsitzender in der UK, Peter Florianschütz: „Kropik bestätigte in seiner Zeugenaussage diese Empfehlung, weil bei der Ausschreibung an einen Totalunternehmer wäre der Wettbewerb auf Grund der Größe des Projekts sehr eingeschränkt gewesen. Diese Vorgangsweise sei durchaus branchenüblich. Bei der WU Wien habe das auch sehr gut funktioniert.“

Auf die Frage, ob er wisse, warum es zu Problemen bei der Errichtung des Krankenhauses kam, erwähnte Andreas Kropik die Elbphilharmonie in Hamburg und auch den Flughafen in Berlin. Es würde bei derart großen Projekten immer zu Problemen kommen, die man im Vorhinein nicht mathematisch durchschauen könne. Nicht alles sei kalkulierbar und damit abschätzbar.

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