- 13.10.2018, 08:00:01
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„profil“-Umfrage: Kurz hält in der Kanzlerfrage alle auf Abstand
Sonntagsfrage: ÖVP und FPÖ stabil, SPÖ nur mehr knapp auf dem zweiten Platz
Utl.: Sonntagsfrage: ÖVP und FPÖ stabil, SPÖ nur mehr knapp auf dem
zweiten Platz =
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, hält ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei der
Kanzlerfrage die Konkurrenz auf Abstand. 33% der Befragten würden ihn
einer Direktwahl zum Kanzler wählen; das sind zwar zwei Prozentpunkte
weniger als noch im September, der Vorsprung ist allerdings immer
noch solide. Die neue SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner erreicht in der
fiktiven Kanzlerfrage 15%; ihr Vorgänger Christian Kern war im
September noch auf 21% gekommen. Laut der vom
Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“
durchgeführten Umfrage liegt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache weiter
auf dem dritten Platz; er hält – wie bereits im Monat zuvor – bei
12%.
In der Sonntagsfrage liegt die ÖVP mit 34% deutlich an erster
Stelle. Damit blieb die ÖVP auf dem Niveau des Vormonats. Die SPÖ
hingegen sackt um zwei Prozentpunkte auf 26% ab. Die FPÖ konnte mit
25% den Wert vom September halten und liegt damit sehr knapp hinter
der SPÖ auf Platz drei. Die Grünen kommen auf 5% (September: 4%), die
NEOS auf 7% (wie auch im September), die Liste Pilz dümpelt bei 2%
(September 1%).
Bei der Frage, ob sich ein Jahr nach der Nationalratswahl das Land
zum Besseren oder zum Schlechteren verändert habe, gehen die
Meinungen in der Bevölkerung auseinander: 28% äußern sich positiv,
34% konstatieren Verschlechterungen, 30% stellen keine Veränderungen
fest. Der Rest (9%) hat dazu keine Meinung. Beträchtliche
Unterschiede zeigen sich je nach politischer Ausrichtung: Wähler der
Regierungsparteien finden mehrheitlich, das Land stehe heute besser
da als vor einem Jahr (ÖVP-Wähler: 60%, FPÖ-Wähler: 58%). Bei den
SPÖ-Wählern hingegen ist der Frust groß: 67% von ihnen stellen
Verschlechterungen fest.
Die Arbeit von FPÖ-Innenminister Herbert Kickl kommt in der
Bevölkerung nicht gut an. Nur 12% der Befragten attestieren ihm, sehr
gut zu arbeiten, 30% positionieren ihn unter den Ministerin im
Mittelfeld, 36% hingegen meinen, Kickl leiste „sehr schlechte Arbeit
und sollte zurücktreten“. Auch ÖVP-Wähler sind nur zu 17% von Kickl
überzeugt, 46% halten ihn für mittelmäßig, immerhin 20% für
rücktrittsreif. Die größte Fangemeinde hat Kickl naturgemäß unter den
FPÖ-Wählern: 35% von ihnen sind vom Innenminister restlos überzeugt,
ebenso viele sehen ihn im Mittelfeld, immerhin 10% finden, er mache
seine Arbeit sehr schlecht und sollte zurücktreten. Die größten
Kritiker sammeln sich im SPÖ-Lager: Hier meinen 61%, Kickl solle
gehen, 25% finden ihn mittelmäßig, nur 2% finden, er fülle sein Amt
sehr gut aus.
(n = 800, maximale Schwankungsbreite +/- 3,5 %)
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