- 12.10.2018, 14:18:34
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FPÖ-Trettenbrein zur Drogenproblematik in Kärnten: Experten bestätigen wesentliche Forderungen der FPÖ
Klagenfurt (OTS) - Für den Gesundheitssprecher der FPÖ Kärnten, LAbg.
Harald Trettenbrein, hat die heute im Kärntner Landtag stattgefundene
öffentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses zur Drogenproblematik
gezeigt, dass die FPÖ mit wesentlichen ihrer Forderungen richtig
liegt. So habe sich bestätigt, dass mehr Personal benötigt werde und
es eine Unterversorgung an ambulanten und stationären
Behandlungsangeboten gebe, vor allem was die Bezirke Spittal und
Wolfsberg betreffe. „Außerdem gibt es lange Wartezeiten für Personen,
die sich einer Opioid-Substitutionstherapie unterziehen wollen. Hier
ist Gesundheitsreferentin Beate Prettner gefordert. Kärnten hat den
österreichweit geringsten Anteil an niedergelassenen Ärzten, welche
Suchtkranken eine Drogenersatztherapie anbieten. Prettner soll
umgehend ein Anreizsystem für Ärzte ausarbeiten, so dass mehr
niedergelassenen Ärzte Substitutionstherapien durchführen“, sagt
Trettenbrein.
Trettenbrein kritisiert, dass der bestehende Landessuchtplan, der vor
8 Jahren erstellt worden ist, nicht mehr zeitgemäß ist. Er müsste
schon lange auf die aktuellen dramatischen Änderungen adaptiert
werden. Auch hier gebe akuten Handlungsbedarf von Prettner.
Was sich bei der heutigen Ausschusssitzung außerdem gezeigt habe,
ist, dass Cannabis als Einstiegsdroge Nummer eins angesehen werden
kann. „Das haben sowohl die Auskunftspersonen, als auch eine
anwesende Betroffene, die selbst über Cannabis in die Drogensucht
geglitten ist, gesagt. Damit bestätigt sich unsere Forderung, dass
Cannabis auf keinen Fall legalisiert werden darf“, so Trettenbrein.
Seitens der Polizei werde es künftig vermehrte Schwerpunktkontrollen
(50 pro Monat) geben. Außerdem werde die Zahl der Suchtgiftermittler
in den Bezirken aufgestockt. „Diese Entwicklung ist absolut
begrüßenswert. Es zeigt sich, dass die Bundesregierung nicht nur
redet, sondern auch Taten setzt. Innenminister Kickl hat die
Wichtigkeit des Themas erkannt und sofort die notwendigen Schritte
eingeleitet“, so Trettenbrein abschließend.
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