FPÖ-Trettenbrein zur Drogenproblematik in Kärnten: Experten bestätigen wesentliche Forderungen der FPÖ

Klagenfurt (OTS) - Für den Gesundheitssprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Harald Trettenbrein, hat die heute im Kärntner Landtag stattgefundene öffentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses zur Drogenproblematik gezeigt, dass die FPÖ mit wesentlichen ihrer Forderungen richtig liegt. So habe sich bestätigt, dass mehr Personal benötigt werde und es eine Unterversorgung an ambulanten und stationären Behandlungsangeboten gebe, vor allem was die Bezirke Spittal und Wolfsberg betreffe. „Außerdem gibt es lange Wartezeiten für Personen, die sich einer Opioid-Substitutionstherapie unterziehen wollen. Hier ist Gesundheitsreferentin Beate Prettner gefordert. Kärnten hat den österreichweit geringsten Anteil an niedergelassenen Ärzten, welche Suchtkranken eine Drogenersatztherapie anbieten. Prettner soll umgehend ein Anreizsystem für Ärzte ausarbeiten, so dass mehr niedergelassenen Ärzte Substitutionstherapien durchführen“, sagt Trettenbrein.

Trettenbrein kritisiert, dass der bestehende Landessuchtplan, der vor 8 Jahren erstellt worden ist, nicht mehr zeitgemäß ist. Er müsste schon lange auf die aktuellen dramatischen Änderungen adaptiert werden. Auch hier gebe akuten Handlungsbedarf von Prettner.

Was sich bei der heutigen Ausschusssitzung außerdem gezeigt habe, ist, dass Cannabis als Einstiegsdroge Nummer eins angesehen werden kann. „Das haben sowohl die Auskunftspersonen, als auch eine anwesende Betroffene, die selbst über Cannabis in die Drogensucht geglitten ist, gesagt. Damit bestätigt sich unsere Forderung, dass Cannabis auf keinen Fall legalisiert werden darf“, so Trettenbrein.

Seitens der Polizei werde es künftig vermehrte Schwerpunktkontrollen (50 pro Monat) geben. Außerdem werde die Zahl der Suchtgiftermittler in den Bezirken aufgestockt. „Diese Entwicklung ist absolut begrüßenswert. Es zeigt sich, dass die Bundesregierung nicht nur redet, sondern auch Taten setzt. Innenminister Kickl hat die Wichtigkeit des Themas erkannt und sofort die notwendigen Schritte eingeleitet“, so Trettenbrein abschließend.

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