- 11.10.2018, 12:21:56
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Schnabl/Sidl: Der Jugend gehört Europa
EU-Wahl: SPÖ NÖ will Politik für und mit Jungen machen
Utl.: EU-Wahl: SPÖ NÖ will Politik für und mit Jungen machen =
St. Pölten (OTS) - „Uns ist es zu wenig, Politik für junge Menschen
zu machen, wir wollen Politik mit jungen Menschen machen.
Niederösterreich hat von Europa sehr viel profitiert und bietet viele
Chancen – wir wollen Junge dazu einladen, diese Chancen zu nutzen“,
meint Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl: “Der Jugend
gehört die Zukunft, der Jugend gehört Europa!”
„Junge Menschen denken weniger in Grenzen, sondern fühlen sich ganz
selbstverständlich als EuropäerInnen. Viele Herausforderungen der
Zukunft können nur auf europäischer Ebene gelöst werden – deshalb ist
es wichtig, dass junge MandatarInnen ihre Perspektiven in politische
Debatten und Entscheidungen einbringen können“, erklärt der
43-jährige Spitzenkandidat der niederösterreichischen
SozialdemokratInnen für die EU-Wahl. Die weiteren NÖ-KandidatInnen
sind alle zwischen 24 und 28 Jahre alt, es wurde auf Ausgewogenheit
zwischen Männern und Frauen geachtet.
„Auf europäischer Ebene haben zerstörerische Kräfte, Demagogen und
Rechtspopulisten gerade Hochsaison. Dem gegenüber braucht es eine
starke Sozialdemokratie - dazu einen Beitrag zu leisten, sehe ich in
diesen Zeiten auch als persönlichen Auftrag“ sagt Sidl. Es gehe ihm
auch um eine klare Haltung zur Europäischen Union und ihrer Werte:
„Die Europawahl 2019 ist nicht irgendeine Wahl, es steht sehr viel
auf dem Spiel: Die Sozialdemokratie muss eine führende Rolle bei der
Stärkung Europas einnehmen!“
"Viele haben derzeit ein Interesse an einem schwachen Europa – innen
und außen, hier allen voran etwa der US-Präsident Trump. Es braucht
aber gerade jetzt eine starke Europäische Union. Ich möchte aktiv zu
einem positiven Zukunftsbild unseres Kontinents beitragen. Wir sind
nicht nur das größte Friedensprojekt sondern auch eine Werte- und
Solidaritätsgemeinschaft. Und auf unsere Werte können wir stolz
sein”, sagt Sidl.
Politische Abläufe und Entscheidungsprozesse müssten vereinfacht und
klarer kommuniziert werden. Man wolle alle WählerInnen ansprechen,
aber vor allem ErstwählerInnen sollen informiert und motiviert
werden, an der EU-Wahl teilzunehmen, sagt Schnabl: “Es geht u.a. um
Jugendarbeitslosigkeit, um Bildung und die Politik im Internet und
den Social Media, es geht um Mobilität und um eine gerechte,
solidarische Gesellschaft. Junge Menschen aus ganz Europa stehen vor
den selben Herausforderungen, verfolgen die gleichen Ziele – für sie
muss es uns gelingen, eine gemeinsame Zukunft für das Zusammenleben
aller EuropäerInnen zu gestalten.”
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