BV Marcus Franz: „Reumannplatz als Ort der Begegnung für alle“

Reumannplatz Neu – die Fakten

Wien (OTS/SPW-K) - In den vergangenen Tagen wurden offenbar Falschinformationen zum Reumannplatz Neu an die Medien weitergeleitet. Deshalb bemüht sich die Bezirksvorstehung Favoriten um eine Klarstellung. Folgend sind die Fakten nach derzeitigem Planungsstand.

  • Nach dem aktuellen Gestaltungskonzept unterteilt sich der Reumannplatz Neu in vier konsumfreie Bereiche. Diese sind: eine Kinderzone mit Spielplatz beim Amalienbad, ein Ruhebereich mit Sitz- und Liegemöglichkeiten, eine Jugendzone samt fixer Bühne sowie ein öffentlicher Bereich mit Kunstinstallationen.
  • Der Reumannplatz Neu wird mehr freie Sitzmöglichkeiten und mehr Bäume bieten, als jetzt schon vorhanden sind. Zusätzlich gibt es Wasserbögen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch einen kühlenden Effekt haben. Es soll auch eine Verkehrsberuhigung ab der Rotenhofgasse geben. All diese Ergebnisse aus den Bürgerbeteiligungsverfahren sind auf den Seiten der Stadt Wien nachzulesen: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/architektur/oeffentlicher-raum/strassen-plaetze/reumannplatz.html
  • Der Reumannplatz Neu wird ganz nach den Wünschen der Bevölkerung gestaltet, die in breiten Beteiligungsverfahren eingebunden worden ist. 
  • Begleitend zu den Beteiligungsverfahren, die im Herbst 2017 gestartet wurden, gab es eine Sozialraumanalyse der TU und WU Wien. Diese hatte zum Ziel, die Potenziale für mehr Lebensqualität aller AnwohnerInnen und NutzerInnen auszuloten.
  • Die Ergebnisse von Beteiligungsverfahren und Sozialraumanalyse sind in ein Gestaltungskonzept eingeflossen, das ab 19. Jänner 2018 öffentlich am Reumannplatz ausgestellt wurde.
  • Die Idee einer Gastro-Ecke ist deshalb entstanden, weil die Sozial- und Umkleideräume der Wiener Linien (Expedit an der ehemaligen Haltestelle der Straßenbahnlinie 67) aus technischen Gründen nicht abgetragen werden konnten und eine sinnvolle Nachnutzung gesucht wurde. Angedacht ist ein modernes Gastronomie-Angebot, das den Eissalon Tichy – der im Winter zusperrt – als ganzjährigen Anziehungspunkt ergänzt.
  • Für das Gastronomie-Projekt liegt weder ein konkreter Plan vor, noch eine Finanzierung. Außerdem sind dafür noch einige Hürden zu nehmen: etwa ein Ausweichquartier für die Sozial- und Umkleideräume der Wiener Linien. Hier bietet die Wirtschaftskammer Hilfe auf der Suche nach einem Ersatz.
  • Das Expedit wird nur stirnseitig genutzt, dabei können drei kleine Lokalitäten adaptiert und ein öffentliches WC integriert werden. Das bedeutet ein zusätzliches Angebot zum jetzigen Standort der Bäckerei Ströck.
  • Falls es keine mit dem Reumannplatz verträgliche Lösung gibt – Finanzierung und Ausweichquartiere für die Wiener Linien –, dann wird das Expedit begrünt. Damit wäre eine Chance, den zentralen Punkt des neuen Platzes zu gestalten, vertan.
  • Baufertigstellung für den Reumannplatz Neu ist für 2020 geplant.

Bezirksvorsteher Marcus Franz: „Die vier großen, konsumfreien Bereiche am Reumannplatz sollen die soziale Durchmischung fördern. Die angedachte Gastro-Ecke bietet dazu ebenfalls die Chance. Schließlich soll der Reumannplatz Neu ein Ort der Begegnung für alle sein!“

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