AK-Vizepräsident Franz Gosch: "Willen der BürgerInnen umsetzen - Regierung muss über ihre Rauchschwaden springen!"

Schutz für Arbeitnehmer/innen in der Gastronomie

Graz (OTS) - Die ÖVP-internen Stimmen, die nach dem erfolgreichen „Don’t smoke“-Volksbegehren für eine frühere verbindliche Volksabstimmung plädieren, werden lauter.

„Bei solch einem eindeutigen Votum gilt es nicht, so einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen“ fordert der steirische AK-Vizepräsident Franz Gosch (ÖAAB-FCG) die Bundesregierung auf „über ihre selbst verschuldeten Rauschwaden zu springen, um so einem großen Schritt nach vorne nicht im Wege zu stehen“.

„ÄrztInnen und ExpertInnen warnen vor den gesundheitlichen Folgen. Studien belegen ganz klar die positiven Auswirkung von rauchfreiem Arbeitsplatz wie rauchfreier Gastronomie. Immer mehr Länder setzen auf diese Maßnahme bzw. haben sie längst realisiert. Nur Österreich kehrt ins vergangene Jahrtausend zurück.“

Jeder erwachsene Mensch könne tun und lassen, was er will, aber hier gehe es um den Schutz vor gesundheitsschädlichen Schadstoffen am Arbeitsplatz und Jugendschutz.

Österreich als Raucherparadies in Europa zu präsentieren, sei „pervers“ und eine „völlig verantwortungslose Politik zum Schaden der Menschen“, reagiert der FCG-Landesvorsitzende der Steiermark auf politische Unvernunft.

In so vorbildlichen Ländern wie Irland, Großbritannien und Spanien würden fast 90 Prozent der Menschen am Arbeitsplatz saubere Luft atmen. „In Österreich gilt dies lediglich für etwas mehr als die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung, fast ein Viertel muss sogar täglich passiv mitrauchen - Grund genug, um endlich zu handeln.

Laut WHO sterben weltweit jedes Jahr sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Auch wer nicht raucht, ist gefährdet:
Passivrauchen verursacht jährlich über 600.000 Todesfälle. Ein Viertel dieser nichtrauchenden Toten sind Kinder“, das so GOSCH, sollte allen zu denken geben!

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Franz Gosch
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