Abrahamczik/Hursky (SPÖ): Tierhaltegesetz neu - im Sinne der Sicherheit, im Sinne der Tiere

0,5-Promille-Grenze sowie Maulkorb- UND Leinenpflicht für Listenhunde

Wien (OTS/SPW-K) - Wien, das Bundesland mit den schärfsten Tierhaltegesetzen Österreichs, legt ein weiteres Maßnahmenpaket für die Hundehaltung vor. So gilt künftig eine generelle Leinen- und Maulkorbpflicht für Listenhunde sowie eine 0,5-Promille-Grenze für Halter, die mit Listenhunden im öffentlichen Raum unterwegs sind. "Das Zusammenleben von Hund und Mensch wird mit den neuen Regeln noch sicherer gestaltet. Wenn sich alle an die Regeln halten, funktioniert das Miteinander", sagt der Sicherheitssprecher der SPÖ Wien, Christian Hursky. Die Einhaltung der neuen Regelungen werden von der Wiener Polizei kontrolliert, immer wieder gibt es Schwerpunktaktionen mit Polizei und Stadt Wien.

Zwtl.: Ängste abbauen schafft Akzeptanz =

"Was für das Miteinander in der Stadt gut ist, ist schließlich auch für die Tiere gut", so Nina Abrahamczik, Tierschutzsprecherin der SPÖ Wien. "Es geht uns darum, gefährliche Zwischenfälle zu vermeiden und damit auch mehr Akzeptanz für Tiere in der Stadt zu schaffen. Wenn wir dadurch Ängste abbauen, schaffen wir Akzeptanz", so Abrahamczik. Durch Einführung des verpflichtenden Hundefüherscheins in Wien konnte die Zahl der Bisse durch Listenhunde stark reduziert werden. 

Damit Hundehalterinnen und Hundehalter mit ihrem Vierbeiner Alltagssituationen gut meistern und als Team noch besser zusammenwachsen, bietet die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW)  seit vielen Jahren auch den freiwilligen Hundeführerschein an. Wer die Prüfung erfolgreich absolviert hat, bekommt  die Hundeabgabe  (72 Euro) für ein Jahr erstattet. "Wir können jedem, der einen Hund besitzt, den freiwilligen Hundeführerschein nur empfehlen", sagt Abrahamczik.

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