FPÖ-Jenewein: „GIS-Volksbegehren zeigt klar und deutlich, dass das System der Gebührenhoheit für den ORF zur Disposition steht!“

„Ein veränderter Medienmarkt braucht auch veränderte Finanzierungsmodelle“

Wien (OTS) - „Das gestern zu Ende gegangene Volksbegehren zur Abschaffung der GIS hat klar und deutlich gezeigt, dass das System der Gebührenhoheit für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Disposition steht. Ein veränderter Medienmarkt braucht auch veränderte Finanzierungsmodelle und dies trifft in besonderer Form auch auf den ORF zu“, betonte heute der FPÖ-Mediensprecher NAbg. Hans-Jörg Jenewein. 

Es gehe, so Jenewein, dabei keineswegs darum, den ORF durch die Debatte bezüglich der Finanzierungsmodelle in die Knie zwingen zu wollen, oder vom „goodwill“ der jeweiligen Regierung abhängig zu machen. „Nach 20 Jahren Privatfernsehen in Österreich hat sich jedoch gezeigt, dass das Bekenntnis zum dualen Fernsehmarkt auch ein Bekenntnis dazu sein muss, diesem Markt die Luft zum Atmen zu geben“, erklärte Jenewein. 

„Neben der Debatte bezüglich der künftigen Finanzierung, muss auch eine Diskussion über die Ver- und Weitergabe von Drittrechten erfolgen, sowie über die Möglichkeit von durchgängigen Sendeketten im Radiobereich. Hier erwarten sich die Medienhäuser zu Recht schnelle und faire Lösungen, die nur im Sinne einer Chancengleichheit für alle am Markt befindlichen Medienhäuser gefällt werden können“, sagte Jenewein.

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