Bei Medikamenten den Überblick behalten

Baierbrunn (OTS) - Medikamente sind ein Segen! Das wissen wir alle, selbst wenn wir kerngesund sind. Allerdings: Wenn wir mehrere Arzneimittel gleichzeitig nehmen, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Petra Terdenge berichtet:

Sprecherin: Um das Risiko von Wechsel- und Nebenwirkungen klein zu halten, spielt der Hausarzt eine entscheidende Rolle. Wir sollten ihn über die Medikamente informieren, die wir einnehmen, empfiehlt Barbara Kandler-Schmitt von der "Apotheken Umschau":

O-Ton Barbara Kandler-Schmitt 18 sec.

"Dann kann er nämlich erklären, was wann und wie genommen werden muss. Das Problem ist aber, dass viele Patienten bei mehreren Ärzten in Behandlung sind und der eine weiß oft nicht, was der andere aufschreibt. Dadurch steigt das Risiko von unerwünschten Neben- und Wechselwirkungen."

Sprecherin: Um die Übersicht zu behalten, hilft ein so genannter Medikationsplan. Darauf haben Versicherte einen gesetzlichen Anspruch, die drei oder mehr Arzneimittel einnehmen müssen:

O-Ton Barbara Kandler-Schmitt 14 sec.

"Der wird vom Hausarzt erstellt und enthält alle Medikamente mit den entsprechenden Einnahmehinweisen. Auch rezeptfreie Arzneimittel können Wechselwirkungen verursachen und gehören deshalb unbedingt mit auf den Medikationsplan."

Sprecherin: Auch in der Apotheke können wir Hilfe bekommen, um unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen zu vermeiden:

O-Ton Barbara Kandler-Schmitt 17 sec.

"Wer seine Medikamente immer in der gleichen Apotheke holt, kann sich von seinem Stamm-Apotheker auch eine Kundenkarte erstellen lassen, auf der alle verordneten und selbst gekauften Medikamente gespeichert werden. Dem Apotheker fällt dann auf, wenn etwas nicht zusammenpasst."

Abmoderationsvorschlag:

Wer viele Medikamente nimmt, sollte also unbedingt seinen Arzt oder Apotheker informieren, rät die "Apotheken Umschau". Nur dann können wir sicher sein, dass die Arzneimittel tatsächlich das bewirken, wofür sie verschrieben werden.

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