- 07.10.2018, 08:00:16
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Vierteiliger „ORF III Themenmontag“ zur Jagd inklusive „Themenmontag: Der Talk“ u. a. mit Düringer und Nottmann
Außerdem: viermal „Julia – eine ungewöhnliche Frau“ zu Christiane Hörbigers 80. Geburtstag
Utl.: Außerdem: viermal „Julia – eine ungewöhnliche Frau“ zu
Christiane Hörbigers 80. Geburtstag =
Wien (OTS) - Warum jagen wir? Ist es ethisch vertretbar oder gar
notwendig und darf man Jagen als Hobby betreiben? Was bedeutet der
Sehnsuchtsort Wald für den Menschen? Und wie ist ein gemeinsames
Miteinander von Mensch und Tier möglich? Das und mehr beleuchtet der
vierteilige „ORF III Themenmontag“ am 8. Oktober 2018.
Am Vormittag, ab 9.00 Uhr, zeigt ORF III Kultur und Information
anlässlich des 80. Geburtstags von Christiane Hörbiger (13. Oktober)
die ersten vier Folgen der ORF-Erfolgsserie „Julia – eine
ungewöhnliche Frau“. In „Schicksalsnacht“ (9.00 Uhr) leitet Julia
Laubach (Christiane Hörbiger) gemeinsam mit ihrem Mann Arthur (Peter
Pongratz) eine prosperierende Rechtsanwaltskanzlei. Mit ihrer Tochter
und den beiden Enkelkindern führen sie ein harmonisches
Familienleben, doch ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst Julia,
ihr Leben von Grund auf zu ändern. Danach sind die Episoden „Klare
Entscheidungen“ (9.50 Uhr), „HIV-positiv“ (10.35 Uhr) und „Die
Jugendbande“ (11.25 Uhr) zu sehen. Regie führten Gero Erhardt und
Walter Bannert.
Im Hauptabend startet der vierteilige „ORF III Themenmontag“ mit der
ORF-III-Neuproduktion „Leben mit dem Wolf – Die Rückkehr der Natur“
(20.15 Uhr). Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort.
Urwüchsig und wild – so erträumt man sich die Natur. Doch was Wildnis
wirklich heißt, sieht man erst, wenn sie in unser Leben zurückkehrt.
Derzeit ist es die Rückkehr des Wolfes, die ganz Österreich
polarisiert. Der Salzburger Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof, der
hierzulande keinen Lebensraum für die Rückkehrer sieht, kommt ebenso
zu Wort wie der Wolfsforscher Kurt Kotrschal, der eine differenzierte
Sichtweise vertritt. Die von Isabel Gebhart und Marie-Thérèse Thiery
gestaltete Dokumentation vermittelt bewegende Einblicke in die Welt
der Wildnis.
Der Film „Weidmannsheil“ (21.05 Uhr) geht der Frage nach, worin der
größte Reiz an der Jagd liegt. „Am Schauplatz“-Reporter Simon
Schennach spricht mit traditionellen Gamsjägern in Osttirol und
adeligen Jung-Weidmännern in Wien. Dabei wird beleuchtet, wie die
Jäger mit den zunehmenden Anfeindungen der Jagdgegner umgehen.
„Jagdfieber in Salzburg“ (21.55 Uhr) von Ulli Wolf wirft einen
besonderen Blick auf die Jagd-Verhältnisse in Salzburg. Salzburg
beheimatet eine der größten Jagdmessen in Europa und die Zahl jener,
die eine Jagdprüfung ablegen, ist besonders hoch. Zu welchen
Konflikten es dabei im Land kommt wird ebenso thematisiert wie der
zunehmende Anteil an Frauen in der Jagdgesellschaft.
Den Höhepunkt des Abends liefert „Themenmontag: Der Talk“ unter dem
Motto „Weidmannsheil: Warum jagen wir?“ (22.30 Uhr). Während Jäger
bekanntlich auch für die Instandhaltung des Ökosystems Wald zuständig
sind, sorgen die neuesten Entwicklungen für Bedenken: Im vergangenen
Jahr wurden 127.000 Jagdkarten ausgestellt, jedoch nur ein kleiner
Teil ging dabei an Berufsjäger. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf
den Lebensraum Wald aus? Bei Marlene Kaufmann und Reiner Reitsamer
diskutieren Jagdfreunde und ihre Gegner: Maximilian Mayr-Melnhof
(Jäger), Roland Düringer (Schauspieler, Kabarettist), Sigrun
Roßmanith (Psychologin) und Christian Nittmann (Initiative zur
Abschaffung der Jagd in Österreich).
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