Vierteiliger „ORF III Themenmontag“ zur Jagd inklusive „Themenmontag: Der Talk“ u. a. mit Düringer und Nottmann

Außerdem: viermal „Julia – eine ungewöhnliche Frau“ zu Christiane Hörbigers 80. Geburtstag

Wien (OTS) - Warum jagen wir? Ist es ethisch vertretbar oder gar notwendig und darf man Jagen als Hobby betreiben? Was bedeutet der Sehnsuchtsort Wald für den Menschen? Und wie ist ein gemeinsames Miteinander von Mensch und Tier möglich? Das und mehr beleuchtet der vierteilige „ORF III Themenmontag“ am 8. Oktober 2018.

Am Vormittag, ab 9.00 Uhr, zeigt ORF III Kultur und Information anlässlich des 80. Geburtstags von Christiane Hörbiger (13. Oktober) die ersten vier Folgen der ORF-Erfolgsserie „Julia – eine ungewöhnliche Frau“. In „Schicksalsnacht“ (9.00 Uhr) leitet Julia Laubach (Christiane Hörbiger) gemeinsam mit ihrem Mann Arthur (Peter Pongratz) eine prosperierende Rechtsanwaltskanzlei. Mit ihrer Tochter und den beiden Enkelkindern führen sie ein harmonisches Familienleben, doch ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst Julia, ihr Leben von Grund auf zu ändern. Danach sind die Episoden „Klare Entscheidungen“ (9.50 Uhr), „HIV-positiv“ (10.35 Uhr) und „Die Jugendbande“ (11.25 Uhr) zu sehen. Regie führten Gero Erhardt und Walter Bannert.

Im Hauptabend startet der vierteilige „ORF III Themenmontag“ mit der ORF-III-Neuproduktion „Leben mit dem Wolf – Die Rückkehr der Natur“ (20.15 Uhr). Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort. Urwüchsig und wild – so erträumt man sich die Natur. Doch was Wildnis wirklich heißt, sieht man erst, wenn sie in unser Leben zurückkehrt. Derzeit ist es die Rückkehr des Wolfes, die ganz Österreich polarisiert. Der Salzburger Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof, der hierzulande keinen Lebensraum für die Rückkehrer sieht, kommt ebenso zu Wort wie der Wolfsforscher Kurt Kotrschal, der eine differenzierte Sichtweise vertritt. Die von Isabel Gebhart und Marie-Thérèse Thiery gestaltete Dokumentation vermittelt bewegende Einblicke in die Welt der Wildnis.
Der Film „Weidmannsheil“ (21.05 Uhr) geht der Frage nach, worin der größte Reiz an der Jagd liegt. „Am Schauplatz“-Reporter Simon Schennach spricht mit traditionellen Gamsjägern in Osttirol und adeligen Jung-Weidmännern in Wien. Dabei wird beleuchtet, wie die Jäger mit den zunehmenden Anfeindungen der Jagdgegner umgehen. „Jagdfieber in Salzburg“ (21.55 Uhr) von Ulli Wolf wirft einen besonderen Blick auf die Jagd-Verhältnisse in Salzburg. Salzburg beheimatet eine der größten Jagdmessen in Europa und die Zahl jener, die eine Jagdprüfung ablegen, ist besonders hoch. Zu welchen Konflikten es dabei im Land kommt wird ebenso thematisiert wie der zunehmende Anteil an Frauen in der Jagdgesellschaft.
Den Höhepunkt des Abends liefert „Themenmontag: Der Talk“ unter dem Motto „Weidmannsheil: Warum jagen wir?“ (22.30 Uhr). Während Jäger bekanntlich auch für die Instandhaltung des Ökosystems Wald zuständig sind, sorgen die neuesten Entwicklungen für Bedenken: Im vergangenen Jahr wurden 127.000 Jagdkarten ausgestellt, jedoch nur ein kleiner Teil ging dabei an Berufsjäger. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf den Lebensraum Wald aus? Bei Marlene Kaufmann und Reiner Reitsamer diskutieren Jagdfreunde und ihre Gegner: Maximilian Mayr-Melnhof (Jäger), Roland Düringer (Schauspieler, Kabarettist), Sigrun Roßmanith (Psychologin) und Christian Nittmann (Initiative zur Abschaffung der Jagd in Österreich).

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