Frauen*Volksbegehren: Breite Christlich-Soziale Allianz gegen türkis-blaue Frauenpolitik

Vize-Kanzler a.D. Reinhold Mitterlehner (ÖVP), Ministerin a.D. Maria Rauch-Kallat (ÖVP), Katholische Sozialakademie unterschreiben für echte Gleichwertigkeit

Wien (OTS) - In der offiziellen Eintragungswoche finden sich immer mehr prominente Unterstützer*innen für das Frauen*Volksbegehren. Am Freitagabend gab auch überraschend Vize-Kanzler a.D. Dr. Reinhold Mitterlehner (ÖVP) öffentlich seine Unterstützung für das Frauen*Volksbegehren bekannt. „Ich habe drei Frauen, die mich dazu aufgefordert haben“, sagte Reinhold Mitterlehner gestern zu „Oe24“ als Begründung. Auch Dr. Maria Rauch-Kallat (ÖVP), Frauenministerin a.D. und ehem. Vorsitzende der Österreichischen Frauenbewegung hat in der ZIB2 zur breiten Unterstützung aufgerufen.

„Jede Stimme zählt, denn jede Stimme mehr fürs Frauen*Volksbegehren verdeutlicht die Dringlichkeit für politische Maßnahmen“, so Sprecherin Schifteh Hashemi.

„Es freut uns besonders, dass Reinhold Mitterlehner seinen ersten Auftritt zurück in der Öffentlichkeit dazu nutzte, um zu erklären, dass er das Frauen*Volksbegehren unterschreibt!“, so Sprecherin Schifteh Hashemi begeistert.

Gerade die jüngsten Maßnahmen der Regierung werden für viele Frauen und Männer zu einer Verschlechterung der alltäglichen Lebensrealität führen, daher ist jede zusätzliche Unterschrift wichtig.

„Wir haben von Beginn an gesagt: Wir reden mit allen, wir nehmen Kritik ernst und setzen uns damit auseinander, wir wollen eine Debatte erzeugen. Wir wollen als parteilose Bewegung der Zivilgesellschaft Druck machen, dass frauenpolitische Anliegen auf der politischen Tagesordnung ganz oben stehen“, so Hashemi weiter.

Dementsprechend ist das Frauen*Volksbegehren aktuell in aller Munde und erfährt Zuspruch aus vielen politischen Ecken.

Kirchliche Organisationen: Soziales in den Vordergrund

Besonders freuen sich die Initiator*innen auch über die offizielle Unterstützung der katholischen Organisationen. So hat die Katholische Frauenbewegung, eine der größten Organisationen, die sich in Österreich für die Verbesserung der Lebensrealität von Frauen einsetzt, bereits im Februar die „weitgehende Unterstützung der Forderungen“ ausgesprochen und ihre Mitglieder zur Auseinandersetzung eingeladen.

Auch die Katholische Sozialakademie Österreichs (ksoe) ruft öffentlich zur Unterstützung auf. Armut vor allem bei Alleinerziehenden zu verringern und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern, dazu leiste das Frauen*Volksbegehren einen wesentlichen Beitrag, so ksoe-Direktorin Magdalena Holztrattner in einer öffentlichen Unterstützungsaussendung.

Countdown: Bis Montag 20:00 Uhr unterschreiben!

Bis einschließlich Montag, 8. Oktober um 20:00 Uhr ist es noch möglich, das Frauen*Volksbegehren zu unterschreiben. Bis dahin mobilisieren mehrere Hunderte der aktionistas* weiterhin auf Hochtouren in ganz Österreich.

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Frauen*Volksbegehren
Andrea Hladky / Presse
0650 3443 888
presse@frauenvolksbegehren.at

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