- 03.10.2018, 14:33:43
- /
- OTS0172
Johannes Peterlik: „Erneuerbare Energie weltweit zugänglich machen“
Außenamtsgeneralsekretär beim Treffen der EU-Generaldirektoren für Entwicklung mit Energieexperten aus Entwicklungsländern in Wien
Utl.: Außenamtsgeneralsekretär beim Treffen der EU-Generaldirektoren
für Entwicklung mit Energieexperten aus Entwicklungsländern in
Wien =
Wien (OTS) - „860 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika verwenden
immer noch Holz oder Diesel zum täglichen Kochen. Ein Umstieg auf
saubere Energiequellen wie Wind, Solar oder Wasserkraft würde
deutlich zur Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen beitragen,“ so
Außenamtsgeneralsekretär Botschafter Johannes Peterlik beim Treffen
der EU-Generaldirektoren für Entwicklungszusammenarbeit mit
Energieexperten aus dem Globalen Süden in Wien. Um die Verwendung von
erneuerbarer Energie in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie im
karibischen und pazifischen Raum voranzubringen, hat Österreich in
Zusammenarbeit mit der Austrian Development Agency (ADA) und der
UNIDO ein Netzwerk aus regionalen Zentren für erneuerbare Energie
geschaffen. Unterstützt werden diese Zentren von der ADA mit rund 12
Millionen Euro. Diese Zentren tragen dazu bei, den Einsatz von
sauberen Energietechnologien in Zusammenarbeit mit lokalen
Regierungen und Universitäten attraktiv für Wirtschaft, öffentliche
Einrichtungen und private Haushalte zu machen.
„Das bestehende Netzwerk aus Regionalzentren bietet attraktive
Kooperationsmöglichkeiten auch für andere europäische Partner, die
sich an der weltweiten Umstellung auf saubere Energie beteiligen
wollen“, so Außenamtsgeneralsekretär Johannes Peterlik. 2010 ist in
Westafrika das erste regionale Zentrum für erneuerbare Energien und
Energieeffizienz eröffnet worden. Weitere Zentren folgten, wie etwa
das jüngste Zentrum auf Tonga, welches der gesamten Pazifischen
Gemeinschaft als Ansprechpartner zur Verfügung steht. So sind auf
vielen pazifischen Inseln nach wie vor Dieselaggregate im Einsatz,
für die über weite Entfernungen hinweg kostspieliger Treibstoff
angeliefert werden muss. – „Durch dieses Netzwerk an regionalen
Zentren leistet Österreich – in Kooperation mit ADA und UNIDO – einen
wesentlichen Beitrag zur Förderung der Nutzung erneuerbarer
Energiequellen rund um den Globus. Damit leisten wir einen effektiven
Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel,“ so Johannes Peterlik
abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA






