• 02.10.2018, 15:37:58
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  • OTS0192

Positive Entwicklung bei Mobilitätsverhalten

LH Wallner, LSth. Rüdisser und LR Rauch präsentierten aktuelle Studie zum Mobilitätsverhalten

Utl.: LH Wallner, LSth. Rüdisser und LR Rauch präsentierten aktuelle
Studie zum Mobilitätsverhalten =

Bregenz (OTS) - (VLK) – In Vorarlberg geht der Anteil der werktags
mit dem PKW zurückgelegten Wege weiter leicht zurück, er macht aber
immer noch 41 Prozent aus. Der Umweltverbund (Fuß-Rad-Bus-Bahn) kommt
auf 48 Prozent und hat sich damit in den letzten fünf Jahren
stabilisiert. Das geht aus der "kontinuierlichen
Verkehrsverhaltensbefragung" (KONTIV), die im letzten Jahr
durchgeführt wurde. Im Pressefoyer am Dienstag, 2. Oktober, zeigten
sich Landeshauptmann Markus Wallner, Landesstatthalter Karlheinz
Rüdisser und Landesrat Johannes Rauch in der Beurteilung der
Ergebnisse einig: Die hohen Investitionen in den öffentlichen Verkehr
und die Fahrradinfrastruktur in Vorarlberg zahlen sich aus, diese
Bemühungen auf dem Weg müssen aber unvermindert fortgesetzt werden.
Als Beleg dafür, wie gut das öffentliche Verkehrsnetz in
Vorarlberg bereits ausgebaut ist, sieht LH Wallner es, dass in der
Studie nahezu alle Befragten angeben, innerhalb von fünf Gehminuten
eine Bushaltestelle zu errreichen. Auch mit den hohen Investitionen
in die Bahnhof-Infrastruktur und in die Ausstattung von Bussen und
Zügen werde die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs laufend
gesteigert. Und mit der Erweiterung des Güterbahnhofes Wolfurt könne
in der Verlagerung des Güterverkehrs ein Quantensprung erreicht
werden.

Und auch die Weiterentwicklung der E-Mobilität wird konsequent
vorangetrieben, so Wallner. Die Zahl der Elektroautos hat sich seit
2013 verdreifacht und schon in jedem fünften Haushalt steht ein
E-Bike.

"Wir werden in zehn Jahren ganz anders mobil sein als heute",
sagte Landesrat Rauch. Für Ihn ist klar: "Angebot schafft Nachfrage.
Die deutlichen Zuwächse auf der Schiene und im Radverkehr wurden
erreicht, weil wir das entsprechende Angebot geschaffen haben." Und
das Potenzial, noch mehr Menschen zum Umsteigen zu bewegen, ist groß,
wie die aktuelle Verkehrsverhaltensbefragung zeigt. Rund sieben
Prozent aller PKW-Fahrten sind nicht länger als 1,5 Kilometer und
wären in vielen Fällen auch zu Fuß zu bewältigen. 42 Prozent der
PKW-Wege sind maximal fünf Kilometer lang und könnten somit locker
mit dem Rad oder mit dem Elektro-Fahrrad zurückgelegt werden.
Zukunftsweisend sind zudem auch Sharing-Modelle, so Rauch "Speziell
in der urbanen Region Rheintal kann die Mobilität damit problemlos
gestaltet werden."

Landesstatthalter Rüdisser hob hervor, dass es in den letzten 20
Jahren gelungen ist, trotz des starken Bevölkerungswachstums in
Vorarlberg den Anteil des motorisierten Individualverkehrs zwar nur
leicht, aber doch kontinuierlich zu reduzieren. "Die
Mobilitätserhebung zeigt dass wir uns in Bezug auf die gesetzten
Ziele auf dem richtigen Weg befinden", sagte er. Die aus der KONTIV
gewonnenen Erkenntnisse werden nun Eingang finden in die derzeit
laufende Ausarbeitung des Mobilitätskonzepts Vorarlberg 2030. Die
Vorlage des Entwurfs ist für das Frühjahr 2019 angestrebt, so
Rüdisser.

Die Verkehrsverhaltensbefragung wurde wie schon in den Jahren
2003, 2008 und 2013 von der HERRY Consult GmbH, Wien, im Auftrag des
Landes Vorarlberg in Form einer Haushaltsbefragung durchgeführt. Nach
dem Zufallsprinzip haben im Herbst 2017 landesweit mehr als 24.000
Haushalte, das sind rund 15 Prozent aller Vorarlberger Haushalte,
einen Fragebogen zugesandt bekommen. Fast 5.000 Haushalte mit
durchschnittlich 2,3 Personen haben geantwortet, das ist eine
Rücklaufquote von 21 Prozent.

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