• 01.10.2018, 11:09:39
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„Report Spezial“ zum Thema „Wen trifft der Klimawandel?“

Am 2. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2; Live-Gast im Studio ist Umweltministerin Elisabeth Köstinger, ÖVP

Utl.: Am 2. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2; Live-Gast im Studio ist
Umweltministerin Elisabeth Köstinger, ÖVP =

Wien (OTS) - 2018 – das Jahr der Wetteranomalien. Wie reagiert die
österreichische Politik auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene? Wird
der Kampf gegen den Klimawandel intensiviert, sucht man Rezepte, um
sich an die Veränderungen anzupassen? Susanne Schnabl präsentiert am
Dienstag, dem 2. Oktober 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 einen „Report
Spezial“ zum Thema „Wen trifft der Klimawandel?“ mit folgenden
Beiträgen:

Wen trifft der Klimawandel?

Die Folgen des Klimawandels bekommen auch in Österreich immer mehr
Menschen zu spüren. Die Zentralanstalt für Meteorologie und
Geodynamik errechnet für den „Report“ Zukunftsszenarien für zwei
betroffene Orte bis zum Ende des Jahrhunderts: Retz in
Niederösterreich und Saalbach-Hinterglemm in Salzburg. Unwetter, die
immer kleinräumiger und heftiger ausfallen, überfluten Dörfer – so
geschehen Ende August in der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm. Der
Tourismusort muss immer mehr Geld für den Schutz vor Muren und
Überflutungen ausgeben; ein immenser Aufwand wird auch betrieben, um
Kunstschnee zu erzeugen und das Skigebiet attraktiv zu halten. Ganz
andere Probleme haben die Menschen hingegen in Retz in
Niederösterreich – die Gemeinde ist die trockenste des Landes mit
erheblichen Schäden in Forst- und Landwirtschaft. Jakob Horvat
berichtet in einer Doppel-Reportage aus Saalbach-Hinterglemm und Retz
über die Folgen des Klimawandels.

Live dazu direkt aus Saalbach: Der Geschäftsführer der Hinterglemmer
Bergbahnen, Peter Mitterer.

Verbaute Wiesen und Felder

In Österreich werden täglich bis zu 30 Fußballfelder verbaut.
Stadtzentren leeren sich, an den Rändern entstehen Gewerbegebiete,
Einkaufszentren und sehr viel Verkehr. Experten warnen seit Langem
davor, dass zu viel verbaut wird. Denn weniger Ackerland und weniger
Wiesen bedeuten weniger Anbau von Nahrungs- und Futtermittel und
Probleme mit dem Wasserhaushalt. Der Klimawandel mit seinen heftigen
Wetterereignissen verstärkt die Konsequenzen, die aus der
Bodenversiegelung entstehen. Martina Schmidt berichtet.

Projekte für den Klimaschutz

Seit zehn Jahren stellt auch der ORF im Rahmen des Österreichischen
Klimaschutzpreises engagierte und wirksame Projekte gegen den
Klimawandel vor: Initiativen von Betrieben, Vereinen, Kommunen oder
aus der Landwirtschaft. Allen gemeinsam ist, dass sie zeigen, wie es
gehen kann, Treibhausgase zu vermeiden und damit den Klimazielen von
Paris praxisnah und vorbildhaft näher zu kommen. Drei dieser
Leuchtturmprojekte aus den Bereichen Mobilität, Bauen und Sanieren
und Energie hat der „Report“ ausgewählt. Ernst Schwarz hat
nachgefragt, wie sie sich in den vergangenen Jahren entwickelt haben.

Mission 2030

Mit der Klima- und Energiestrategie „Mission 2030“ hat die
Bundesregierung ihre Pläne im Kampf gegen den Klimawandel vorgelegt.
Österreich will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 36 Prozent
reduzieren. Aber wie soll der Weg dorthin aussehen? Experten
kritisieren mangelnde Umsetzungsvorschläge und einen fehlenden
Zeitplan. Und die Erfahrung zeigt: Wer umweltpolitische Maßnahmen
setzt, hat möglicherweise Probleme, wiedergewählt zu werden. Ernst
Johann Schwarz und Martina Schmidt analysieren.

Live im Studio zu Gast ist Umweltministerin Elisabeth Köstinger, ÖVP.

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