SPÖ Wien trauert um Josefa ‚Pepi‘ Tomsik

Wien (OTS/SPW) - In tiefer Trauer gibt die SPÖ Wien bekannt, dass die seit 59 Jahren aktive Kämpferin für Frauenrechte, Politikerin und Sozialdemokratin Josefa Tomsik im Alter von 73 Jahren verstorben ist. „Josefa Tomsik war aktiv im unermüdlichen Einsatz für Frauenrechte und eine Sozialdemokratin aus tiefster Überzeugung. Ihr Ableben ist ein großer Verlust“, so Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Vorsitzender der SPÖ Wien. 

Josefa Tomsik wurde 1945 in Wien geboren. Sie erlernte den Beruf einer Verkäuferin und arbeitete bis zur Geburt ihrer Tochter bei den Wiener Fleischwerken. Ab1972 war sie Angestellte der Wiener Gebietskrankenkasse. Im Jahr 1959 trat sie der Sozialistischen Jugend bei, danach übernahm sie mehrere Funktionen in der SPÖ Brigittenau. In ihren Funktionen von der stellvertretenden Bezirksfrauenvorsitzenden über Bezirksfrauenvoristzende und Mitglied des Wiener Frauenkomitees, stellvertretende Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen bis hin zum Mitglied des Bundesfrauenvorstandes setzte sich ‚Pepi‘ Tomsik immer für die Rechte und Gleichberechtigung von Frauen ein. „Mit Pepi Tomsik verlieren wir nicht nur eine unermüdliche Kämpferin für Frauenrechte und Gleichberechtigung, sondern auch eine starke, humorvolle Frau, die mit großem Herzen immer an der Seite der Schwächeren stand. Unsere Anteilnahme gehört ihrer Familie“, so Renate Brauner, Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen. 

Von 1992 bis 2007 war sie Mitglied des Wiener Landesparteipräsidiums und von 1993 bis 2008 Mitglied des Bundesparteivorstandes. 1986 wurde sie in den Wiener Gemeinderat und Landtag gewählt, in diesen 18 Jahren bis 2004 und in ihrer Zeit als zweite Vorsitzende des Wiener Gemeinderats bildete ihr politisches Engagement die Grundlage zur Verwirklichung einer Reihe von bürgernahen und kommunalpolitisch wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen. 

„Mit großer Betroffenheit habe ich vom Ableben von Genossin Pepi Tomsik gehört. Wir verlieren eine wertvolle Freundin und engagierte Frauenrechtlerin. Mit ihrem Einsatz war sie ein Vorbild vieler“, betonte Barbara Novak, Landesparteisekreätrin der SPÖ Wien. (Schluss) sh

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