• 29.09.2018, 08:06:55
  • /
  • OTS0002

SPÖ NÖ Landesfrauenkonferenz: „Selbstbestimmt. Laut. Stark.“

Schmidt mit 91 Prozent erneut zur Landesfrauenvorsitzenden gewählt

Utl.: Schmidt mit 91 Prozent erneut zur Landesfrauenvorsitzenden
gewählt =

St. Pölten (OTS) - Viel ist passiert, seit sich Frauen vor hundert
Jahren das Recht erkämpft haben, wählen zu gehen. Vor dem Gesetz sind
die Geschlechter gleichberechtigt. In der Realität sind Frauen immer
noch viel zu benachteiligt. Es gibt noch viel zu tun. Das machte die
SPÖ NÖ Landesfrauenvorsitzende, LAbg. Elvira Schmidt bei der
Landesfrauenkonferenz in Mannswörth deutlich.

„Seite an Seite mit unserer neuen Vorsitzenden gestalten wir die
Zukunft – selbstbestimmt, laut und stark – und setzen uns gegen den
schwarz-blauen Sozialabbau zur Wehr und tun alles dafür, dass Frauen
ein selbstbestimmtes Leben führen können“, erklärt Schmidt: „Zum
ersten Mal seit 130 Jahren ist eine Frau an der Spitze der
Sozialdemokratie. Das ist ein historischer Schritt und eine große
Chance, die es zu nutzen gilt!“

„Selbstbestimmt. Laut. Stark“, das ist das Motto der
Landesfrauenkonferenz, deren Teilnehmerinnen „Rot sehen“: „Wir sehen
die Zukunft rot – denn nur die Sozialdemokratie ist eine verlässliche
Partnerin, die sich lautstark für die Frauen einsetzt“, macht Schmidt
klar. Auch einhundert Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts sind
Frauen nur in der Theorie, aber nicht in der Praxis gleichgestellt.
Sie verdienen weniger, haben kleinere Renten und sind seltener Chefs.
Noch immer sind es meist sie, die sich um Kinder und Alte kümmern.
Sexistische Erniedrigungen und Gewalt gegenüber Frauen sind auch im
Österreich des Jahres 2018 verbreitet.

Zwt.: Handlungsbedarf in Sachen Gleichstellung

Auch in unserem Land sind zuletzt Stimmen lauter geworden, die von
Gleichberechtigung wenig halten. Landesfrauengeschäftsführerin
Annemarie Mitterlehner rief dazu auf, dass Errungenschaften für
Frauen immer wieder aufs Neue erkämpft und auch verteidigt werden
müssten. „Nichts ist für immer.“

Großen Handlungsbedarf in Sachen Gleichstellung sehen Schmidt und
Mitterlehner beim Arbeitsmarkt. Frauen und Männer wollten
selbstbestimmt leben und Beruf und Familie besser miteinander
vereinbaren können. Die SPÖ NÖ trete dafür ein, dass
Kinderbetreuungseinrichtungen ausgebaut werden. Niederösterreichische
Kindergärten haben im Jahr 31,7 Schließtage, damit liegt unser
Bundesland im unteren Mittelfeld. „Es ist längst überfällig, die
Familien organisatorisch und finanziell zu entlasten und ganztägige
Kinderbetreuungseinrichtungen zu schaffen, die auch am Nachmittag
kostenfrei sind. Die Eltern müssen die Wahlmöglichkeit haben: Diese
ist nicht gegeben, da Betreuungskosten monatlich mehrere hundert Euro
ausmachen können. Eltern mehrerer Kinder bleibt so unterm Strich kaum
etwas, trotz höherem Arbeitsstundenausmaß“, erklären Schmidt und
Mitterlehner: „Der Bedarf an Betreuung steigt, aber die schwarz-blaue
Regierung erhöhen die Mittel dafür nicht. Wir wollen, dass die
Kindergärten werktags mindestens 9,5 Stunden geöffnet sein müssen.“

Zwt. Schmidt als Landesfrauengeschäftsführerin bestätigt

Elvira Schmidt wurde in ihrer Funktion als Landesfrauenvorsitzende
bestätigt. Sie wurde von den Delegierten mit 91 Prozent der Stimmen
wiedergewählt. Zu den ersten GratulantInnen zählten
Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl, Landesrätin Ulrike
Königsberger-Ludwig, Bundesfrauenvorsitzende Nationalrätin Gabriele
Heinisch-Hosek, Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner,
Europaabgeordnete Karin Kadenbach, die dritte Landtagspräsidentin
Karin Renner, Bürgermeisterin Karin Baier und Landesgeschäftsführer
Wolfgang Kocevar.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel