FAIRTIQ vmobil – die einfachste Fahrkarte Österreichs

Vorarlbergs neue Fahrkarten-App ab sofort verfügbar – Österreichweite Innovation

Bregenz (OTS) - (VLK) – Ab heute (Donnerstag) sind Bus und Bahn in Vorarlberg nochmals einfacher zu nutzen: Ein Fingertipp vor dem Einsteigen reicht bei der neuen Ticketing-App FAIRTIQ vmobil aus, um eine gültige Fahrkarte für eine beliebige Strecke zu erwerben. Die App erfasst dann automatisch die Fahrten eines Tages und rechnet in der Folgenacht im Nachhinein zum attraktivsten Tagestarif ab. Bezahlt wird per Kreditkarte, PayPal oder demnächst auch per Abbuchungsauftrag. „Fahrkartenauswahl und -kauf entfallen ersatzlos und der günstigste Tarif wird automatisch verrechnet“, fasst Landesrat Johannes Rauch die Vorteile dieses neuen, zusätzlichen Angebots zusammen.
Auch wenn das Vorarlberger Tarifmodell für den öffentlichen Verkehr laufend optimiert wird und schon jahrzehntelang das Motto „Ein Ticket für Bus und Bahn“ gilt: Vor dem Kauf von Fahrkarten gilt es noch immer zu planen und zu überlegen. Denn schon ab der zweiten Fahrt rechnet sich etwa eine Tageskarte, bei vielfältigeren Kombinationen von Bahn, Stadt-, Land- und Ortsbus gibt es öfters mehrere Optionen, zu finden über Zonen und Tariftabellen. Diese Aufgabe kann den Fahrgästen die neue Ticketing-App FAIRTIQ vmobil abnehmen. „Der Fahrgast checkt an seinem Handy bei der FAIRTIQ vmobil-App ein, ist mit Bus und Bahn in Vorarlberg oder grenzüberschreitend unterwegs und checkt am Zielort wieder aus – bei Bedarf auch mehrmals am Tag“, erläuterte Landesrat Rauch.

Abrechnung im Nachhinein

FAIRTIQ vmobil schafft eine völlig neue Flexibilität, da sämtliche Fahrten eines Tages erst in der Folgenacht um 5.00 früh zusammengefasst und dann der ideale Tarif errechnet wird. „Je nachdem werden so die passende Fahrkarte oder eine optimale Kombination aus Tickets zum Bestpreis über das vom Fahrgast hinterlegte Zahlungsmittel abgerechnet“, erklärte VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand. Der Verkehrsverbund Vorarlberg setzt damit österreichweit als Erster ein „Post-Paid-Ticketing-System“, also eine Abrechnung im Nachhinein, im öffentlichen Verkehr ein.

Einfache Handhabung

Ist die App installiert, reicht eine Fingerbewegung für das Einchecken und eine gültige Fahrkarte. Ein Zielort muss dabei nicht eingegeben werden, denn die App registriert – auch bei allfälligen Umstiegen – automatisch den Fahrtverlauf. Nach der Ankunft am Zielort wird mit einer weiteren Fingerbewegung am Handy ausgecheckt. Sollte der Fahrgast das einmal vergessen, erinnert die App nach einiger Zeit von selbst daran.

Hohe Zuverlässigkeit

Das System arbeitet dank ausgefeilter Technologie sehr zuverlässig. Fehlortungen oder andere Fehler liegen nach Schweizer Erfahrungen deutlich unter einem Prozent. „Vermutet ein Fahrgast einen Fehler in der Abrechnung, kann er auf Knopfdruck ein Feedback an uns senden“, erläutert VVV-Geschäftsführer Hillbrand. „Wir prüfen die Abrechnung und erstellen im Anlassfall unkompliziert eine Gutschrift.“

FAIRTIQ vmobil ergänzt bestehende Vertriebswege

Auch wenn die FAIRTIQ vmobil-App schon vor ihrer Einführung vom Verkehrsclub Österreich sowohl mit einem Anerkennungspreis in Vorarlberg als auch mit dem österreichweiten Sieg in der Kategorie „Digitalisierung und Automatisierung“ ausgezeichnet worden ist: „Wir legen großen Wert darauf, dass Bus und Bahn für alle Menschen auch ohne Smartphone möglichst unkompliziert nutzbar sind“, betont Landesrat Rauch. Wie wichtig die persönliche Betreuung der KundInnen beim VVV ist, zeigt ein aktuelles Vorhaben: In den kommenden Wochen wird der bisherige Fahrkartenschalter der ÖBB am Bahnhof Bludenz in einen modernen VVV-Mobilpunkt umgewandelt. „Wir brauchen und schaffen attraktive, umweltverträgliche und ressourcenschonende Mobilitätsangebote für die Menschen in Vorarlberg, egal auf welchem Weg sie ihre Fahrkarte lösen wollen: ob persönlich, am Automat oder digital “, schließt Mobilitäts-Landesrat Rauch. www.vmobil.at

Die Stärken von FAIRTIQ vmobil

1. unkompliziert und schnell am eigenen Smartphone zur Fahrkarte
2. immer der günstigste Preis für die Fahrten eines Tages, da Abrechnung im Nachhinein
3. hohe Flexibilität: nur Einchecken vor dem Einstieg, keine Zielangabe notwendig
4. kein Bargeld erforderlich
5. weniger Fahrscheinverkäufe bei den LenkerInnen bedeutet mehr Pünktlichkeit

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