• 27.09.2018, 11:06:46
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Faßmann: Bologna-Prozess bringt gemeinsamen europäischen Hochschulraum

Konferenz im Rahmen des EU-Ratsvorsitzes – Europäische Hochschul-Community in Wien

Utl.: Konferenz im Rahmen des EU-Ratsvorsitzes – Europäische
Hochschul-Community in Wien =

Wien (OTS) - Wissenschaftsminister Heinz Faßmann eröffnete heute in
Wien die Konferenz der europäischen Bologna Follow-up Gruppe.
Vertreterinnen und Vertreter aus 48 europäischen Staaten und zehn
europäischen hochschulrelevanten Interessensvertretungen diskutieren
dabei u.a. über die Schaffung europäischer Hochschulnetzwerke,
Innovation in Lehre und Lernen, die soziale Dimension der
Studierenden und die Zusammenarbeit mit Hochschulen in anderen
Regionen der Welt. „Die Internationalisierung der Hochschulbildung
schreitet zügig voran. Die Bologna – Akteure sind dabei mit ihren
Initiativen und Ideen und dem transnationaler Austausch von
entscheidender Bedeutung. Sie tragen dazu bei, die Hochschulbildung
weiter aus dem Elfenbeinturm heraus mitten in die Gesellschaft zu
bringen“, so Faßmann bei der Eröffnung der Konferenz.

Durch den Bologna-Prozess soll ein gemeinsamer europäischer
Hochschulraum entstehen. Es handelt sich um eine freiwillige
Verpflichtung der insgesamt 48 teilnehmenden europäischen Länder,
ihre Hochschulsysteme miteinander abzustimmen und vergleichbar zu
machen. Hochschulkooperationsprojekte sollen über die Grenzen hinweg
ohne nennenswerte Einschränkungen möglich sein. „Dies kann nur
gelingen, wenn vor allem in den Bereichen Anerkennung,
Qualitätssicherung, Studienstrukturen und Teilhabe aller Betroffenen
an den hochschulischen Entscheidungsprozessen gemeinsame europäische
Standards eingehalten werden. Studierende, Lehrende und Forschende
können so für ihre jeweiligen Bereiche wertvolle wissenschaftliche
und interkulturelle Erfahrungen machen, die sowohl ihnen als auch den
Hochschuleinrichtungen zu Gute kommen“, so der Wissenschaftsminister
weiter. Dass davon auch die Wirtschaft profitiert, ist eine nicht
unwillkommene Begleiterscheinung.

Im Rahmen der Tagung findet auch eine „Partnerbörse“ statt, in der
sich Länder zum Austausch der gemeinsamen Erfahrungen in den
Bereichen dreiteilige Studienstruktur (Bachelor, Master, PhD),
Qualitätssicherung und Anerkennung zusammenfinden, um etwaige
Defizite in der Umsetzung dieser Ziele zur Schaffung des europäischen
Hochschulraumes leichter und schneller auszugleichen. Dafür stehen
auch EU-Mittel aus dem ERASMUS+ Programm zu Verfügung.

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