Frauen*Volksbegehren: Wie christlich-sozial ist ein Land, in dem Kinder in Armut leben?

Das Frauen*Volksbegehren fordert einen staatlich garantierten Anspruch auf Unterhaltsvorschuss solange Familienbeihilfe bezogen wird - das muss das Mindestprogramm sein
Andrea Hladky, Sprecherin des Frauen*Volksbegehrens
Österreich ist ein reiches Land und es darf nicht sein, dass eine Vielzahl von Kindern hierzulande in Armut lebt und aufgrund dessen vereinsamt, psychische Erkrankungen davon trägt und sogar gesundheitliche Mängel auf sich nehmen muss. Das wäre einfach zu ändern, wenn der politische Wille da wäre. Wo sind unsere christlich-sozialen Werte geblieben?
Andrea Hladky, Sprecherin des Frauen*Volksbegehrens

Wien (OTS) - Kinder und Jugendliche aus Ein-Eltern-Haushalten sind mehr als doppelt so oft von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen als viele ihre Freundinnen und Freunde. Rund die Hälfte dieser Kinder und Jugendlichen bekommt zu wenige Alimente oder Unterhaltsvorschuss. 18 % davon erhalten weder das eine noch das andere und erfahren somit keinerlei Sicherstellung in einem reichen, christlich-sozialen Land - sie werden schlichtweg ihrem Schicksal überlassen.

Am Montag, den 24. September 2018 jährte sich die PULS 4-Elefantenrunde, bei der alle anwesenden Kandidat*innen der Parteien „Ja“ zur Sicherung des Unterhaltes sagten. Geschehen ist seither NICHTS.

Forderung weiterhin aufrecht

In einer parteiübergreifenden Medienaktion wurde die Bundesregierung an ihr Wahlversprechen erinnert - am Karlsplatz versammelten sich u.a. die Bundesjugendvertretung, das Frauen*Volksbegehren, der Aufstand der Alleinerziehenden, die autonomen österreichischen Frauenhäuser, die sozialistische Jugend und die Liste Pilz.

Das Frauen*Volksbegehren fordert einen staatlich garantierten Anspruch auf Unterhaltsvorschuss solange Familienbeihilfe bezogen wird - das muss das Mindestprogramm sein“, erklärt Andrea Hladky, Sprecherin des Frauen*Volksbegehrens und Mutter zweier Töchter. „Österreich ist ein reiches Land und es darf nicht sein, dass eine Vielzahl von Kindern hierzulande in Armut lebt und aufgrund dessen vereinsamt, psychische Erkrankungen davon trägt und sogar gesundheitliche Mängel auf sich nehmen muss. Das wäre einfach zu ändern, wenn der politische Wille da wäre. Wo sind unsere christlich-sozialen Werte geblieben?“, so Hladky weiter.

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