• 21.09.2018, 09:14:14
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LH Johanna Mikl-Leitner überreichte Sokol-Preis in der Kunsthalle Krems

Kunst und Kultur hat in Niederösterreich einen hohen Stellenwert

Utl.: Kunst und Kultur hat in Niederösterreich einen hohen
Stellenwert =

St. Pölten (OTS/NLK) - In der Kunsthalle Krems wurde gestern Abend
von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner der international
ausgeschriebene Erich Sokol-Preis für digitale Karikatur, kritische
Zeichenkunst und Satire überreicht. Der mit 11.000 Euro dotierte
Sokol-Preis für digitale Karikatur ging an den amerikanischen
Illustrator und Kunstvermittler Thomas Fluharty, der mit ebenfalls
11.000 Euro dotierte Sokol-Würdigungspreis an den deutschen Maler
Sebastian Krüger und der mit 4.000 Euro dotierte Sokol-Förderpreis an
die tunesische Karikaturistin, Malerin und Graffiti-Künstlerin Nadia
Khiari. Dazu kommen zweimal 1.300 Euro für
Artist-In-Residence-Stipendien.

Kunst und Kultur habe in Niederösterreich einen „unglaublich hohen
Stellenwert“, betonte die Landeshauptfrau. Das Land Niederösterreich
habe rund 60.000 Kunstwerke und über 7.000 Karikaturen und Cartoons
in seinen Sammlungen und lege auch großen Wert auf den
Kulturaustausch und auf die Internationalität des Kulturgeschehens.
Das Karikaturmuseum Krems sei immer wieder Schauplatz von
Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler und
verzeichnete bereits über eine Million Besucher, so Mikl-Leitner. Der
Sokol Preis für digitale Karikatur zeige, dass die Digitalisierung
nicht nur in der Wirtschaft, Wissenschaft und im privaten Bereich
Einzug gehalten habe, sondern auch im Kulturbereich. Die
Digitalisierung biete neue Chancen und Perspektiven, um Kunst und
Kultur noch besser zu vermitteln.

Laut Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseums Krems, gab
es rund 400 Einreichungen für diesen Preis aus allen Kontinenten. Die
Entscheidungen habe eine „topbesetzte Jury“ getroffen, das Ergebnis
des Besucher-Votings habe die Jury ebenfalls berücksichtigt. Der
Sokol Preis werde alle fünf Jahre ausgeschrieben und verliehen. „Um
am Ball zu bleiben“, wolle man alle zweieinhalb Jahre ein Symposion
zum Thema machen.

Der Preis soll die großartigen Leistungen von Erich Sokol
widerspiegeln und auf seine medial stark verschränkte und moderne
Arbeitsweise aufmerksam machen. Darüber hinaus werden durch diesen
Preis das Werk und der Name Erich Sokol international transportiert.
Der Preis wurde vom Land Niederösterreich unter der Schirmherrschaft
von Annemarie Sokol, Witwe und Nachlassverwalterin von Erich Sokol,
und in Zusammenarbeit mit der Erich Sokol-Privatstiftung Mödling, den
Landessammlungen und dem Karikaturmuseum Krems vergeben.

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