• 20.09.2018, 13:41:14
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Wichtiger Beschluss zu Aufbau der Silicon Austria Labs

Seiser, Darmann, Malle, Köfer: Übertragung der Carinthian Tech Research ist Initialzündung für Kärntner Teilnahme an österreichweitem Forschungsverbund.

Klagenfurt (OTS) - 

Mit den Silicon Austria Labs entsteht in Österreich ein einzigartiger Forschungsverbund auf dem Gebiet der Electronic Based Systems („EBS“) zur langfristigen Stärkung und Weiterentwicklung der österreichischen Mikroelektronikindustrie. Der Kärntner Landtag beschloss heute einstimmig die Einbringung der Carinthian Tech Research AG in die Labs. Damit ist Kärnten bereit, sofort die Arbeit am Aufbau des Forschungsverbunds aufzunehmen. 

„Kärnten untermauert so seinen Anspruch als Technologie-Hotspot und Land der Forschung und Innovation. Die Silicon Austria Labs sind ein Vorzeigeprojekt, das zukunftssichere Arbeitsplätze in den vielversprechendsten Bereichen schafft“, verdeutlicht SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser.

„Gemeinsam ist es uns gelungen, dass jetzt auch Kärnten zusammen mit der Steiermark und Oberösterreich durch ein neues Forschungszentrum in Villach ein Partner der Bundes-Initiative Silicon Austria ist. Bundesminister Norbert Hofer wird diese Initiative mit rund 70 Millionen Euro unterstützen. Damit verbunden sind auch Millioneninvestitionen in Kärnten, die in den nächsten Jahren neue Arbeitsplätze schaffen werden“, erklärt FPÖ-Klubobmann Gernot Darmann.

„Mit Silicon Austria findet die Zukunft in Kärnten statt. Die Initiative bringt uns rund 200 hochqualifizierte Arbeitsplätze und den Zugang zu modernster Technologie für die Kärntner Unternehmen. Außerdem sind Forschungsinstitute in Schlüsseltechnologien die beste Voraussetzung für Betriebsansiedelungen“, betont ÖVP-Clubobmann Markus Malle.

„Mit der Fokussierung auf die wichtige Elektronik- und Mikroelektronikbranche setzt Kärnten auf ein ganz klares Zukunftsthema. Innovation sorgt für die Arbeitsplätze der Zukunft und damit für Wertschöpfung und Wohlstand. Um die sich aufgrund von Silicon Austria ergebenden Potenziale vollends nutzen zu können, tritt das Team Kärnten allgemein für eine stärkere bildungspolitische Fokussierung auf Technik ein“, zeigt sich Team Kärnten-Obmann LAbg. Gerhard Köfer erfreut über die finale Umsetzung der Initiative Silicon Austria. 

Gesellschafter der Silicon Austria Labs sind neben Kärnten die Bundesländer Steiermark und Oberösterreich, der Bund sowie die österreichische Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. Von Bund und Ländern fließen bis 2023 insgesamt 140 Millionen Euro in die Labs, die Elektronikindustrie verdoppelt diesen Betrag. Das Land Kärnten beteiligt sich in den ersten fünf Jahren mit insgesamt 28,75 Millionen Euro, wobei die Hälfte dieses Beitrags als Sachleistung über die Einbringung der Carinthian Tech Research in Villach erbracht wird. Bis 2023 sollen die Labs auf 415 Mitarbeiter wachsen, davon werden 192 Mitarbeiter in Kärnten tätig sein.

Kärnten habe sehr früh auf die Entwicklung in dem Bereich der elektronikbasierten Systeme gesetzt und sich damit in Europa gut positioniert. Wichtige Meilensteine auf Kärntens Weg zum Mikroelektronik-Hotspot Europas sind auch die Etablierung der Forschungsachse Süd mit der Steiermark sowie der erfolgreiche Aufbau des Silicon Alps Clusters, an dem neben den beiden Bundesländern auch die Industriellenvereinigung sowie Mikroelektronik-Unternehmen teilnehmen.

(Schluss)

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Freiheitlicher Landtagsklub Kärnten
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