Feichtinger: Handlungsbedarf bei Ministerin - „Stop Waste“

SPÖ-Umweltsprecher fordert von Umweltministerin breite Unterstützung im Kampf gegen Verpackungsmüll

Wien (OTS/SK) - Österreichweit fallen derzeit zirka 1,3 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle jährlich an. 295.000 Tonnen und somit 22 Prozent der Gesamtverpackungsabfälle resultieren aus Kunststoffverpackungen wie zum Beispiel PET-Flaschen. „Die Plastikvermüllung ist eines der größten ökologischen Risiken, mit denen wir konfrontiert sind. Es ist dringend an der Zeit, dass auch die österreichische Umweltministerin reagiert“, so SPÖ-Umweltsprecher Klaus Feichtinger, der in diesem Zusammenhang die heute, Dienstag, stattfindende Kundgebung „Stop Waste“ der Sektion ohne Namen unterstützt. ****

Zivilgesellschaftliche Kundgebungen, Aktionen und Bewusstseinskampagnen wären dringend notwendig, um auf die ökologischen Risiken und damit insgesamt negativen Auswirkungen auf Mensch und Tier hinzuweisen. „Der zivilgesellschaftliche Protest wird immer wichtiger, weil die Umweltministerin mehr auf PR-Show als auf Nachhaltigkeit setzt“, so Feichtinger. Wie schon in der Vergangenheit kritisiert Feichtinger die Regierung für die ambitionslose Umweltpolitik: „Die kosmetischen Änderungen, die nach der Klima-Enquete im Parlament gemacht wurden, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es an einer verbindlichen Strategie fehlt“. So werde man die Ziele der Klimastrategie nicht erreichen. Als SPÖ-Umweltsprecher unterstützt er den Forderungskatalog der Sektion ohne Namen an die Umweltministerin. „Insbesondere was die ambitionierten Ziele, zentralen Steuerungsinstrumente und ein ausreichendes Budget betrifft“, so Feichtinger abschließend. (Schluss) sc/rm/mp

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