- 18.09.2018, 10:19:27
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Feichtinger: Handlungsbedarf bei Ministerin - „Stop Waste“
SPÖ-Umweltsprecher fordert von Umweltministerin breite Unterstützung im Kampf gegen Verpackungsmüll
Utl.: SPÖ-Umweltsprecher fordert von Umweltministerin breite
Unterstützung im Kampf gegen Verpackungsmüll =
Wien (OTS/SK) - Österreichweit fallen derzeit zirka 1,3 Millionen
Tonnen Verpackungsabfälle jährlich an. 295.000 Tonnen und somit 22
Prozent der Gesamtverpackungsabfälle resultieren aus
Kunststoffverpackungen wie zum Beispiel PET-Flaschen. „Die
Plastikvermüllung ist eines der größten ökologischen Risiken, mit
denen wir konfrontiert sind. Es ist dringend an der Zeit, dass auch
die österreichische Umweltministerin reagiert“, so SPÖ-Umweltsprecher
Klaus Feichtinger, der in diesem Zusammenhang die heute, Dienstag,
stattfindende Kundgebung „Stop Waste“ der Sektion ohne Namen
unterstützt. ****
Zivilgesellschaftliche Kundgebungen, Aktionen und
Bewusstseinskampagnen wären dringend notwendig, um auf die
ökologischen Risiken und damit insgesamt negativen Auswirkungen auf
Mensch und Tier hinzuweisen. „Der zivilgesellschaftliche Protest wird
immer wichtiger, weil die Umweltministerin mehr auf PR-Show als auf
Nachhaltigkeit setzt“, so Feichtinger. Wie schon in der Vergangenheit
kritisiert Feichtinger die Regierung für die ambitionslose
Umweltpolitik: „Die kosmetischen Änderungen, die nach der
Klima-Enquete im Parlament gemacht wurden, können nicht darüber
hinwegtäuschen, dass es an einer verbindlichen Strategie fehlt“. So
werde man die Ziele der Klimastrategie nicht erreichen. Als
SPÖ-Umweltsprecher unterstützt er den Forderungskatalog der Sektion
ohne Namen an die Umweltministerin. „Insbesondere was die
ambitionierten Ziele, zentralen Steuerungsinstrumente und ein
ausreichendes Budget betrifft“, so Feichtinger abschließend.
(Schluss) sc/rm/mp
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