• 17.09.2018, 12:44:02
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„ORF III Kulturdienstag“: Pfaller, Spitzer und Frischmuth bei „erLesen“, „Erbe Österreich“-Tripel über Habsburg-Dynastie

Außerdem: „ORF III AKTUELL“ zum Treffen der Energieminister

Utl.: Außerdem: „ORF III AKTUELL“ zum Treffen der Energieminister =

Wien (OTS) - Der „ORF III Kulturdienstag“ am 18. September 2018
präsentiert um 13.15 Uhr in „ORF III AKTUELL“ eine weitere
Live-Übertragung im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs.
Diesmal steht die Pressekonferenz, die anschließend an das Treffen
der Energieminister/innen stattfindet, auf dem Programm. Es sprechen
Elisabeth Köstinger (ÖVP), Bundesministerin für Nachhaltigkeit und
Tourismus, und Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klimaschutz und
Energie.

Im Hauptabend begrüßt Heinz Sichrovsky zu einer neuen Ausgabe von
„erLesen“ (20.15 Uhr) Philosoph Robert Pfaller, Psychiater und
Hirnforscher Manfred Spitzer und Schriftstellerin Barbara Frischmuth.
Robert Pfaller geht in seinem neuen Buch dem Phänomen Sprache auf den
Grund: Binnen-I, Genderregeln und andere Sprachreformen nehmen laut
dem Philosophen Überhand. In seinem Buch „Erwachsenensprache“
erläutert er, wie es dazu kommen konnte, dass wir von der Politik wie
Kinder behandelt werden. Mit den Auswüchsen der Gesellschaft befasst
sich auch Manfred Spitzer. Der Hirnforscher und Bestsellerautor ist
einer der schärfsten Kritiker der Digitalisierung. In seinen neuesten
Büchern beschäftigt sich der Experte mit Einsamkeit und der
„Smartphone-Epidemie“ sowie damit, welche Gefahren für Gesundheit,
Bildung und Gesellschaft bestehen. Barbara Frischmuths Erfolgsbuch
„Machtnix oder Der Lauf, den die Welt nahm“ wurde nun wieder neu
aufgelegt – und hat nichts an Aktualität eingebüßt. Die Geschichte
eines Flüchtlingskindes, das gegen die Zerstörung der Erde anrennt,
ist eine spannende wie beklemmende Mischung aus Science Fiction,
Märchen und Roman.

Drei Ausgaben „Erbe Österreich“ beschäftigen sich danach mit der
Dynastie des Habsburgergeschlechts, beginnend mit der Doku
„Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918“ (21.05 Uhr)
von Wolfgang Winkler. Der Name Habsburg wurde 1918 über Nacht zum
Unwort. Die gerade erst geborene Republik Deutsch-Österreich tat
alles, um sich von der Herrscherfamilie abzugrenzen und sie von der
künftigen Macht fernzuhalten. Zu groß war die Angst bei Staatskanzler
Renner und seiner Regierung, dass Habsburg die Rückkehr zur Macht
plante. Daher wurden alle Angehörigen der Familie, die keine
Verzichtserklärung unterzeichneten, des Landes verwiesen. Außerdem
waren alle Habsburger vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das
Habsburgergesetz ist bis heute in Kraft – legitimer Selbstschutz der
Republik oder „Sippenhaftung“, wie das Haus Habsburg immer wieder
behauptet? Es folgt „Die Kapuzinergruft – Ein Rundgang mit Karl
Hohenlohe“ (21.55 Uhr) von Patrick Pleisnitzer. Bis heute sind die
Kapuziner die „Hüter“ jener Gruft, in der die Kaiser/innen des Hauses
Habsburg beigesetzt wurden. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume
erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte
und das mitten in der Wiener Innenstadt. Abschließend befasst sich
„Die Kronzeugin – Kaiserin Zita“ (22.45 Uhr) mit dem Leben und den
Erfahrungen der 1989 verstorbenen Kaiserin Zita Maria delle Grazie
von Bourbon-Parma. Der Film berichtet von ihrer Kindheit, ihrer
ersten Begegnung mit Erzherzog Karl, ihrer Hochzeit, dem Attentat von
Sarajewo, ihrem letzten Gespräch mit Kaiser Franz Joseph an seinem
Todestag und von der Krönung Kaiser Karls.

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