- 15.09.2018, 08:00:01
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„profil“-Umfrage: Kurz legt in Kanzlerfrage deutlich zu
Sonntagsfrage: FPÖ holt auf, SPÖ verliert – ÖVP bleibt stabil
Utl.: Sonntagsfrage: FPÖ holt auf, SPÖ verliert – ÖVP bleibt stabil =
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, konnte ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei
der Kanzlerfrage seinen Vorsprung um 3 Prozentpunkte ausbauen. Gaben
im August noch 32% der Befragten an, sie würden Kurz direkt zum
Kanzler wählen, waren es dieses Mal 35%. SPÖ-Chef Christian Kern
verlor 2 Prozentpunkte und liegt nun bei 21%. Laut der von Unique
research für „profil“ durchgeführten Umfrage rutschte FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache um einen Prozentpunkt ab und hält nun bei
12%.
In der Sonntagsfrage liegt die ÖVP mit 34% stabil an erster Stelle
(August: 34%). Die SPÖ verlor gegenüber dem Vormonat einen
Prozentpunkt und hält bei 28%, während die FPÖ um zwei Prozentpunkte
zulegte (25%). Die NEOS kletterten auf 7% (August: 5%), die Grünen
halten bei 4% (August: 4%), und die Liste Pilz fiel auf 1% (August:
2%).
Mehr als die Hälfte der Österreicher (51%) befürwortet die
Migrations- und Integrationspolitik der ÖVP („sehr gut“: 16%; „eher
gut“: 35%), während die Linie der FPÖ bei 41% der Befragten
Zustimmung findet. Den Vorschlägen der SPÖ zu Migration können
hingegen lediglich 30% etwas abgewinnen („sehr gut“: 4%; „eher gut“:
26%); jeweils 27% halten diese für „weniger“ bzw. „gar nicht gut“.
Lediglich 46% der Befragten vertrauen darauf, dass das Bundesamt
für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) die Sicherheit
des Landes gewährleisten kann. 34% haben „geringes Vertrauen“ und 11%
„gar kein Vertrauen“. 9% hatte dazu keine Meinung.
47% der Österreicher glauben nicht daran, dass es zur besseren
Verteilung von Schulkindern mit schlechten Deutschkenntnissen Sinn
macht, diese mit Bussen an andere Schulen zu transportieren. 33%
halten einen Schülertransport hingegen für eine sinnvolle Maßnahme
(„stimme sehr zu“: 12%; „stimme eher zu“: 21%). 20% der Befragten
machten dazu keine Angabe. Am meisten Zustimmung findet dieser
Vorschlag unter FPÖ-Wählern (48%), während SPÖ-Wähler in dieser Frage
besonders unentschlossen sind.
(n = 800, maximale Schwankungsbreite +/- 3,5 %)
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