Eröffnung des Kunstraums „OpenCave“ in der Donaubase

Studierendenheim mit Raum für Kunst und Kultur

Wien (OTS/RK) - Das vom Wien Holding-Unternehmen base - homes for students betriebene Studierendenheim Donaubase bietet mit der „OpenCave“ ab sofort jungen KünstlerInnen eine Wirkungsstätte und Plattform, um ihre Kunst einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien wurde gestern dem Künstlerkollektiv „Öl“ ein Atelier- sowie Schauraum übergeben und feierlich eröffnet.

Kunsthöhle bietet kreativen Köpfen Raum

Die Kunsthöhle „OpenCave“ ist eine Initiative des Künstlerkollektivs „Öl“ gemeinsam mit der Universität für Angewandte Kunst Wien und base - home for students. Es ist ein Ort der Vernetzung, des gemeinsamen Tuns und Lernens, in dem Kunstprojekte geplant, umgesetzt und ausgestellt werden. Die „OpenCave“ im Donaubase wird vom Angewandte-Absolventen Michael Bachhofer und der ehemaligen Lektorin für „Mediale und interdisziplinäre Formen der Sprachkunst“ Barbara Klampfl verantwortet und ist ab sofort Wirkungsstätte des Künstlerkollektivs „Öl“, das neben Klampfl und Bachhofer noch aus Natascha Auenhammer, Max Denzer, Arno Lukas, Christiane Spatt und Martin Wildenberg besteht.

Ein 120 m2 großer Raum im Keller des Studierendenheims dient den KünstlerInnen ab sofort als Atelier, während ein 15 m2 großer Raum im Erdgeschoß als Schauraum dient. Durch die unentgeltliche Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten leistet base - homes for students einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Kunstförderung. Dadurch sollen auch andere ImmobilieneigentümerInnen ermutigt werden, der Kunst im Rahmen von Kooperationen Raum zu geben und dadurch ungenutzte Flächen zu beleben.

Plakataktion als Einleitung der Eröffnung

Bereits im Vorfeld der Eröffnung der „OpenCave“ konnten Interessierte, KünstlerInnen, Kreative und AnrainerInnen des Kleingartenvereins Neu-Florida und die BewohnerInnen der Donaubase Plakate zum Thema „Höhle“ entwerfen. Diese wurden im Rahmen der Eröffnung in Form einer Plakataktion präsentiert.

Bei der folgenden Eröffnung und symbolischen Schlüsselübergabe in der Kunsthöhle waren neben dem Künstlerkollektiv „Öl“ auch Mag.a Carola Lindenbauer, Geschäftsführerin von base – homes for students, Dipl.-Ing.in Sigrid Oblak, Geschäftsführerin der Wien Holding, Mag.a Angelika Zelisko, Präsidentin des Artist Alumnivereins der Universität für angewandte Kunst Wien sowie Mag.a Barbara Wielander, Generalsekretärin des Verbandes Österreichischer Höhlenforscher anwesend.

Ausstellungen, Workshops, ArtCrits und Screenings zeigen die Vielfalt der Kunst

In der „OpenCave“ werden in Zukunft auch Workshops, Screenings, Ausstellungen und sogenannte ArtCrits – Abende an denen Kunstprojekte vorgestellt und diskutiert werden – veranstaltet. Die erste Ausstellung in der „OpenCave“ wird am Dienstag, den 18. September 2018 um 18:00 Uhr eröffnet. Romana Egartner präsentiert unter dem Titel „Allianz(en)“ ihre Werke.

Im zweitägigen Workshop mit dem professionellen Fotografen und Filmemacher Iulian Moise „Go beyond selfies / Knowing your camera" am Freitag, den 12. Oktober von 13:00 bis 16:00 Uhr und Samstag, den 13. Oktober 2018 von 10:00 bis 14:00 Uhr, werden die fundamentalen Techniken der Fotografie erklärt. Dotierung erfolgt nach dem Prinzip freiwilliger Spende. Anmeldung unter opencave@gmx.net.

Am Dienstag, den 16. Oktober sowie am 13. November und 4. Dezember 2018 finden um jeweils 18:00 Uhr ArtCrits statt bei denen KünstlerInnen ihre Projekte – egal ob fertig oder erst im Entstehen begriffen – vorstellen können und diese anschließend gemeinsam besprochen und diskutiert werden. Ziel ist ein ehrliches Feedback zu bekommen und wenn möglich auch Anregungen durch die anderen TeilnehmerInnen. Anmeldung inkl. kurzer Projektvorstellung an opencave@gmx.net.

Von Montag, 22. Oktober bis Freitag, 26. Oktober 2018 findet unter dem Titel „Falling into the moment of transformation" ein Workshop mit Marion Steinfellner und Gerhard Liska statt, der sich dem Thema „queer ecology“ widmet. Den Abschluss bildet eine Performance am Samstag, den 27. Oktober 2018 um 20:00 Uhr. Preis: EUR 170 (EUR 150 mit Frühbucherbonus bis 30. September 2018).

„Open Kino“ heißt es am Dienstag, den 18. Dezember 2018 beim Screening von „The sun shines, having no alternative, on the nothing new” von Karl Wratschko. Ausgangspunkt sind fünf experimentelle Filmarbeiten von Karl Wratschko, die folgenden Fragen nachgehen:
Inwieweit wird Film immer noch als „neues“ Medium angesehen? Ist Innovation im Experimentalfilm gegenwärtig noch möglich? Hat experimentelles Filmschaffen überhaupt noch Relevanz? Und falls ja, was kann experimentelles Filmschaffen heute noch leisten?

Mehr Infos zur „OpenCave“ unter https://opencave.jimdofree.com/

Künstlerkollektiv „Öl“

Das Künstlerkollektiv „Öl“ hat sich aus einer Ausstellungsbeteiligung in einem ehemaligen Amsterdamer Gefängnis entwickelt. Das Akronym „Öl“ steht für so manches. „Öffentlich“ ist ein Wort, das oft in den Gesprächen gesagt und gehört wird. Das Kollektiv interessiert sich sehr für Kunst im öffentlichen Raum, weil es an Kunst glaubt. Also Kunst als etwas, das die Gesellschaft bewegen kann. Daher ist es nach Ansicht des Kollektivs oft nicht förderlich Kunst in Museen oder Galerien zu verbannen, wo sie nur von Eliten konsumiert werden kann. Das „L“ steht für vieles: Lust, Land, Leute, Leben. Der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt. Ein öffentliches Land in dem die Leute Lust am Leben haben, wäre eine der Utopien des Kollektivs „Öl“.

base - homes for students

base19, base11, base22 und das Donaubase: Insgesamt betreibt die Wien Holding unter der Marke „base – homes for students“ vier Studierendenhäuser mit rund 1.600 modernen und komfortablen Wohneinheiten zu günstigen Preisen. Die Donaubase bietet 402 attraktive, voll ausgestattete Miniapartments für StudentInnen. Optimal ist auch hier die Lage. Das Studierendenheim befindet sich direkt an der U-Bahn Linie U2 bei der Station „Donaustadtbrücke“. Von hier ist man in fünf Minuten bei der neuen Wirtschaftsuniversität im Prater, die nur vier Stationen entfernt liegt.

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Elisabeth Bauer
Wien Holding – Corporate Communications
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E-Mail: e.bauer@wienholding.at
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