• 14.09.2018, 10:52:54
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Eröffnung des Kunstraums „OpenCave“ in der Donaubase

Studierendenheim mit Raum für Kunst und Kultur

Utl.: Studierendenheim mit Raum für Kunst und Kultur =

Wien (OTS/RK) - Das vom Wien Holding-Unternehmen base - homes for
students betriebene Studierendenheim Donaubase bietet mit der
„OpenCave“ ab sofort jungen KünstlerInnen eine Wirkungsstätte und
Plattform, um ihre Kunst einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu
können. In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien
wurde gestern dem Künstlerkollektiv „Öl“ ein Atelier- sowie Schauraum
übergeben und feierlich eröffnet.

Kunsthöhle bietet kreativen Köpfen Raum

Die Kunsthöhle „OpenCave“ ist eine Initiative des
Künstlerkollektivs „Öl“ gemeinsam mit der Universität für Angewandte
Kunst Wien und base - home for students. Es ist ein Ort der
Vernetzung, des gemeinsamen Tuns und Lernens, in dem Kunstprojekte
geplant, umgesetzt und ausgestellt werden. Die „OpenCave“ im
Donaubase wird vom Angewandte-Absolventen Michael Bachhofer und der
ehemaligen Lektorin für „Mediale und interdisziplinäre Formen der
Sprachkunst“ Barbara Klampfl verantwortet und ist ab sofort
Wirkungsstätte des Künstlerkollektivs „Öl“, das neben Klampfl und
Bachhofer noch aus Natascha Auenhammer, Max Denzer, Arno Lukas,
Christiane Spatt und Martin Wildenberg besteht.

Ein 120 m2 großer Raum im Keller des Studierendenheims dient den
KünstlerInnen ab sofort als Atelier, während ein 15 m2 großer Raum im
Erdgeschoß als Schauraum dient. Durch die unentgeltliche
Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten leistet base - homes for
students einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Kunstförderung.
Dadurch sollen auch andere ImmobilieneigentümerInnen ermutigt werden,
der Kunst im Rahmen von Kooperationen Raum zu geben und dadurch
ungenutzte Flächen zu beleben.

Plakataktion als Einleitung der Eröffnung

Bereits im Vorfeld der Eröffnung der „OpenCave“ konnten
Interessierte, KünstlerInnen, Kreative und AnrainerInnen des
Kleingartenvereins Neu-Florida und die BewohnerInnen der Donaubase
Plakate zum Thema „Höhle“ entwerfen. Diese wurden im Rahmen der
Eröffnung in Form einer Plakataktion präsentiert.

Bei der folgenden Eröffnung und symbolischen Schlüsselübergabe in
der Kunsthöhle waren neben dem Künstlerkollektiv „Öl“ auch Mag.a
Carola Lindenbauer, Geschäftsführerin von base – homes for students,
Dipl.-Ing.in Sigrid Oblak, Geschäftsführerin der Wien Holding, Mag.a
Angelika Zelisko, Präsidentin des Artist Alumnivereins der
Universität für angewandte Kunst Wien sowie Mag.a Barbara Wielander,
Generalsekretärin des Verbandes Österreichischer Höhlenforscher
anwesend.

Ausstellungen, Workshops, ArtCrits und Screenings zeigen die
Vielfalt der Kunst

In der „OpenCave“ werden in Zukunft auch Workshops, Screenings,
Ausstellungen und sogenannte ArtCrits – Abende an denen Kunstprojekte
vorgestellt und diskutiert werden – veranstaltet. Die erste
Ausstellung in der „OpenCave“ wird am Dienstag, den 18. September
2018 um 18:00 Uhr eröffnet. Romana Egartner präsentiert unter dem
Titel „Allianz(en)“ ihre Werke.

Im zweitägigen Workshop mit dem professionellen Fotografen und
Filmemacher Iulian Moise „Go beyond selfies / Knowing your camera" am
Freitag, den 12. Oktober von 13:00 bis 16:00 Uhr und Samstag, den 13.
Oktober 2018 von 10:00 bis 14:00 Uhr, werden die fundamentalen
Techniken der Fotografie erklärt. Dotierung erfolgt nach dem Prinzip
freiwilliger Spende. Anmeldung unter opencave@gmx.net.

Am Dienstag, den 16. Oktober sowie am 13. November und 4. Dezember
2018 finden um jeweils 18:00 Uhr ArtCrits statt bei denen
KünstlerInnen ihre Projekte – egal ob fertig oder erst im Entstehen
begriffen – vorstellen können und diese anschließend gemeinsam
besprochen und diskutiert werden. Ziel ist ein ehrliches Feedback zu
bekommen und wenn möglich auch Anregungen durch die anderen
TeilnehmerInnen. Anmeldung inkl. kurzer Projektvorstellung an
opencave@gmx.net.

Von Montag, 22. Oktober bis Freitag, 26. Oktober 2018 findet unter
dem Titel „Falling into the moment of transformation" ein Workshop
mit Marion Steinfellner und Gerhard Liska statt, der sich dem Thema
„queer ecology“ widmet. Den Abschluss bildet eine Performance am
Samstag, den 27. Oktober 2018 um 20:00 Uhr. Preis: EUR 170 (EUR 150
mit Frühbucherbonus bis 30. September 2018).

„Open Kino“ heißt es am Dienstag, den 18. Dezember 2018 beim
Screening von „The sun shines, having no alternative, on the nothing
new” von Karl Wratschko. Ausgangspunkt sind fünf experimentelle
Filmarbeiten von Karl Wratschko, die folgenden Fragen nachgehen:
Inwieweit wird Film immer noch als „neues“ Medium angesehen? Ist
Innovation im Experimentalfilm gegenwärtig noch möglich? Hat
experimentelles Filmschaffen überhaupt noch Relevanz? Und falls ja,
was kann experimentelles Filmschaffen heute noch leisten?

Mehr Infos zur „OpenCave“ unter https://opencave.jimdofree.com/

Künstlerkollektiv „Öl“

Das Künstlerkollektiv „Öl“ hat sich aus einer
Ausstellungsbeteiligung in einem ehemaligen Amsterdamer Gefängnis
entwickelt. Das Akronym „Öl“ steht für so manches. „Öffentlich“ ist
ein Wort, das oft in den Gesprächen gesagt und gehört wird. Das
Kollektiv interessiert sich sehr für Kunst im öffentlichen Raum, weil
es an Kunst glaubt. Also Kunst als etwas, das die Gesellschaft
bewegen kann. Daher ist es nach Ansicht des Kollektivs oft nicht
förderlich Kunst in Museen oder Galerien zu verbannen, wo sie nur von
Eliten konsumiert werden kann. Das „L“ steht für vieles: Lust, Land,
Leute, Leben. Der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt. Ein
öffentliches Land in dem die Leute Lust am Leben haben, wäre eine der
Utopien des Kollektivs „Öl“.

base - homes for students

base19, base11, base22 und das Donaubase: Insgesamt betreibt die
Wien Holding unter der Marke „base – homes for students“ vier
Studierendenhäuser mit rund 1.600 modernen und komfortablen
Wohneinheiten zu günstigen Preisen. Die Donaubase bietet 402
attraktive, voll ausgestattete Miniapartments für StudentInnen.
Optimal ist auch hier die Lage. Das Studierendenheim befindet sich
direkt an der U-Bahn Linie U2 bei der Station „Donaustadtbrücke“. Von
hier ist man in fünf Minuten bei der neuen Wirtschaftsuniversität im
Prater, die nur vier Stationen entfernt liegt.

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