• 14.09.2018, 10:27:03
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  • OTS0053

FPÖ-Darmann: SPÖ und ÖVP bremsen Kärntner Pendler

"Lufthunderter" auf A2 endlich abschaffen - Gegengutachten vom Land Kärnten reine Geldverschwendung - Wiedereinführung wird vorbereitet

Utl.: "Lufthunderter" auf A2 endlich abschaffen - Gegengutachten vom
Land Kärnten reine Geldverschwendung - Wiedereinführung wird
vorbereitet =

Klagenfurt am Wörthersee, Wien (OTS) - Auf die Aussagen von
ÖVP-Landesrat Martin Gruber rund um die 100 km/h Tempobeschränkung
zwischen Griffen und St. Ändrä im Lavanttal, reagiert heute Kärntens
FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann erstaunt und kritisiert
scharf die Steuergeldverschwendung und die Vorgehensweise des Landes
Kärnten: „Wir sind ganz klar für die Wiedereinführung von 130 km/h in
diesem Bereich. Das Gegengutachten, das dem Land Kärnten kolportierte
weitere rund 7.000 Euro kostet, ist jedoch hinausgeschmissenes Geld.
Es kann nicht sein, dass sich hier das Land Kärnten mit der ASFINAG
einen teuren Gutachterstreit auf Kosten der Steuerzahler liefern.
Eine neuerliche Überprüfung der Situation ist nämlich bereits beim
Verkehrsministerium deponiert und die dafür zuständige ASFINAG ist
gerade dabei die Wiedereinführung vorzubereiten."

LH Peter Kaiser, LR Schaar und Gruber sollen lieber ihre Hausaufgaben
erledigen und den in ihrem Verantwortungsbereich liegenden,
unsinnigen „Luft-Hunderter“ auf der Südautobahn beim Flughafen
Klagenfurt abschaffen“, pocht Darmann wiederholt auf die fixe
Einführung von Tempo 130 auch in diesem Bereich.

Tatsache sei, dass die Auswirkungen des „Luft-Hunderters“ minimal
sind und nur ein Prozent an Luftschadstoffen eingespart werde. Dazu
komme, dass die Fahrzeuge in den letzten Jahren weitaus moderner
geworden sind und deutlich weniger Schadstoffe ausstoßen. Für den
FPÖ-Chef ist der „Luft-Hunderter“ auf Autobahnen generell zu
überdenken und stattdessen ein homogener Verkehrsfluss in den Städten
sicherzustellen.

"Denn es könne nicht sein, dass die Kärntner Autofahrer und Pendler
gerade auf den sicheren und gut ausgebauten Autobahnen derart durch
die Landespolitik gebremst werden", betont Darmann abschließend.

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