- 11.09.2018, 11:48:33
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Lotto: Solo-Sechser entspräche 21 Sechsern „der ersten Stunde“
Erst dreimal um zweistellige Millionenbeträge
Utl.: Erst dreimal um zweistellige Millionenbeträge =
Wien (OTS) - Die Ziehung des erst zweiten Sechsfachjackpots am
Mittwoch bildet den bisherigen Höhepunkt des Lotto Jahres 2018. Dabei
wird es um 10 Millionen Euro, und damit um einen zweistelligen
Millionenbetrag gehen. Das ist in den 32 Jahren Lotto noch nicht
allzu oft vorgekommen, und wenn, dann gab es mehrere Sechser. Das
heißt: Ein Solo-Sechser würde demnach einen neuen Rekord-Sechser
bringen.
Wann ging es um zweistellige Millionenbeträge?
Zweistellige Millionenbeträge im Sechser-Gewinnrang gab es erst
dreimal:
- 11,014 Mio. Euro im Oktober 2011 (Fünffachjackpot); es gab zwei
Sechser
- 10,004 Mio. Euro im April 2015 (Fünffachjackpot); es gab drei
Sechser
- 12,237 Mio. Euro im Dezember 2017 (Sechsfachjackpot); es gab zwei
Sechser
Der momentane Rekord-Sechser ist mittlerweile bereits drei Jahre alt
und wurde von einem Wiener erzielt. Er knackte am 12. August 2015 den
Fünffachjackpot im Alleingang und gewann mehr als 9,6 Millionen Euro.
Übrigens: Der allererste Sechser der Lotto Geschichte im Jahr 1986
brachte einem Steirer umgerechnet 475.437,24 Euro. Das heißt: Ein
Sechser mit 10 Millionen Euro wäre gleichbedeutend mit 21(!) Sechsern
von anno dazumal (rein auf Basis der Absolut-Beträge; Inflation und
sonstige wirtschaftliche Entwicklungen bleiben dabei ausgeklammert).
Die Frage der Fragen: Wird der Pot geknackt?
Auf die Frage, ob der Sechsfachjackpot geknackt wird, gibt es nur
eine Antwort: Vielleicht. Wahrscheinlich sogar, aber es ist eben
nicht sicher. Aufgrund der Spielformel „6 aus 45“ gibt es insgesamt
8.145.060 verschiedene Tippvarianten. Die Österreichischen Lotterien
rechnen, dass mit den erwarteten 12,1 Millionen abgegebenen Tipps
etwa 80 Prozent all dieser Möglichkeiten (das wären etwa 6,5
Millionen) abgedeckt werden. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit auf
einen (oder mehrere) Sechser liegt bei 80 Prozent, oder anders
ausgedrückt: Bei 4:1.
Zum Vergleich: Beim ersten Sechsfachjackpot wurden 87,9 Prozent aller
möglichen Tipps gespielt, und es gab dann zwei Sechser.
Quicktipp, Normal- oder Systemschein?
Quicktipp, Normalschein oder Systemschein? Bei großen Jackpots hat
zwar der Quicktipp mit 60 Prozent den absolut größten Anteil am
gesamten Tippaufkommen (35 Prozent Normalschein, 5 Prozent
Systemschein), auf die Wahrscheinlichkeit, die „sechs Richtigen“ zu
tippen, hat die Wahl der Wettscheinart keinen Einfluss. Sie ist mit
jedem Tipp gleich und beträgt rund 1:8,1 Millionen.
Die 20 höchsten Lotto Sechser (die im Bereich von 6,1 Mio. Euro bis
9,6 Mio. Euro liegen), wurden jedoch überproportional oft per
Quicktipp erzielt: 14 der Top-20-Gewinne wurden vom Computer getippt;
5 wurden auf einem Normalschein angekreuzt, und einer wurde mit einem
Systemschein erzielt.
Bis zu 250 Tipps pro Sekunde
Bei Mehrfachjackpots, die an einem Mittwoch ausgespielt werden, waren
bisher immer der Dienstag Nachmittag und der Mittwoch die stärksten
Tage, an denen mehr als zwei Drittel aller Tipps gespielt werden.
Am Dienstag Vormittag wurden pro Sekunde bereits bis zu 120 Tipps
abgegeben; ein Wert der am Nachmittag und auch am morgigen Mittwoch
mit Sicherheit noch überboten und bis zum Doppelten (oder vielleicht
sogar darüber hinaus) reichen wird.
Der Annahmeschluss für die Ziehung am Mittwoch ist am Mittwoch um
18.30 Uhr. Die Ziehung des Sechsfachjackpots nimmt, wie auch schon
zuletzt im Dezember, Thomas May vor.
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