- 11.09.2018, 10:55:20
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FPÖ-Leyroutz: Misswirtschaft der SPÖ verhindert effiziente Versorgung von Augenpatienten
Kabeg-Chef beklagt, dass aufgrund politischer Entscheidung Augenoperationen in Villach bleiben müssen und landesweites Zentrum blockiert wird
Utl.: Kabeg-Chef beklagt, dass aufgrund politischer Entscheidung
Augenoperationen in Villach bleiben müssen und landesweites
Zentrum blockiert wird =
Klagenfurt (OTS) - Tausende Kärntner leiden an einer
Sehbeeinträchtigung, dem grauem Star (Linsentrübung). Sie müssen oft
monatelang auf eine Kunstlinse warten. „Dieser Missstand ist seit
Jahren bekannt, aber die zuständige Gesundheitsreferentin LhStv Dr.
Beate Prettner sieht tatenlos zu. Heute Dienstag wurde im
Kontrollausschuss klar, dass Prettner auch Teil des Problems ist,
weil sie dessen Lösung durch eine politische Entscheidung blockiert“,
teilt der stv. FPÖ-Klubobmann Mag. Christian Leyroutz mit.
„Prettner verhindert die Einrichtung eines landesweiten
tagesklinischen Zentrums, in welchem alle notwendigen
Kataraktoperationen durchgeführt werden. Sie hat gegen die
Fachmeinung der Landeskrankenhaus-Betriebsgesellschaft Kabeg
entschieden, dass das LKH Villach für Kataraktoperationen weiterhin
tageweise externe Ärzte aus Innsbruck anreisen lässt. Diese Extratour
ist teuer, erhöht den finanziellen Abgang des LKH Villach und
verhindert das, was auch der Rechnungshof dringend empfiehlt, nämlich
die Schaffung eines landesweiten tagesklinischen Augen-Zentrums“,
kritisiert Leyroutz.
Er weist darauf hin, dass Kabeg-Vorstand Arnold Gabriel im
Kontrollausschuss von einer politischen Entscheidung sprach. Er und
die übrigen Kabeg- Verantwortlichen würden diese Extratour des LKH
Villach ablehnen und auf ein landesweites tagesklinisches
Augenzentrum drängen.
„Es ist unhaltbar, wie Gesundheitsreferentin Prettner dem Krankenhaus
in ihrem Heimatbezirk Villach entgegen fachlicher Expertise ein
Sonderprivileg einräumt, das viel Steuergeld kostet und eine Lösung
für alle Kärntner Patienten verhindert“, betont Leyroutz. Er weist
darauf hin, dass offenbar auch die wartenden Patienten in Villach
„politisch gereiht“ werden. Der Rechnungshof rügte nämlich, dass die
medizinischen Dringlichkeiten in Villach nur unzureichend Einfluss
auf die Reihungsliste haben, während diese in der Klagenfurter
Tageschirurgie korrekterweise das alleinige Kriterium bei der
Einteilung der Patienten sei.
Leyroutz fordert abschließend, die raschestmögliche Schaffung eines
tagesklinischen Augenzentrums, in dem u.a. durch eine Verlängerung
der derzeitigen Betriebszeiten die Wartezeiten massiv verkürzt und
die Reihung der Patienten nach rein medizinischen Gründen erfolgt.
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