„Liebesg’schichten und Heiratssachen“: Letzte Kandidatenfolge am 10. September

Mit sieben Singles aus Wien, NÖ, OÖ und der Steiermark – Staffelfinale am 8. Oktober

Wien (OTS) - Ein letztes Mal in diesem Sommer haben sieben partnersuchende Menschen via ORF die Gelegenheit, ihr Lebensglück zu finden: Am Montag, dem 10. September 2018, präsentiert ORF 2 um 20.15 Uhr die finale Kandidatenfolge der diesjährigen „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Staffel. Darin porträtiert Elizabeth T. Spira vier Damen und drei Herren aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark, die ihr Single-Dasein beenden wollen. So wünscht sich u. a. die 49-jährige Mostviertlerin Martina einen Mann, der „gut geerdet“ ist und Herzenswärme besitzt. Der Wiener Mario, 50, will einer Frau seine Schulter zum Anlehnen bieten, im Gegenzug möchte er aber auch ihre dazu nutzen.
Das Finale der 22. „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Staffel mit der Folge zehn, die eine Bilanz der diesjährigen Saison zieht, ist am 8. Oktober um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen.

Alle sieben Singles im Überblick:

Renate, 66-jährige Pensionistin aus Niederösterreich, träumt von einem „netten Partner, den ich auch für Weihnachten und Ostern hab“. Ihr Mann hat sie vor acht Jahren wegen einer wesentlich jüngeren Arbeitskollegin verlassen. Das war ein Schock für sie. Auch ihre Familie braucht sie nicht mehr so viel. Renate wünscht sich einen Partner, mit dem sie auch die sinnlichen Seiten des Lebens wieder genießen kann. „Verliebt sein und ein bisschen Blödsinn machen.“ Doch eines ist ihr wichtig: Er soll Nichtraucher sein, darauf legt sie großen Wert, denn sie muss ihn riechen können. Einen neuen Partner würde Renate gerne verwöhnen, bekochen und bebacken und mit ihm tanzen gehen. „Ich will ihn bei mir spüren. Ganz nahe.“

Mario, 50-jähriger Comic-Händler aus Wien-Floridsdorf, ist auf der Suche nach einer Lady, die ihn so wie er ist akzeptieren kann und mit ihm gemeinsam leben möchte. Elf Jahre war er verheiratet. „Es waren die 22 schlimmsten Jahre meines Lebens. Kriegsjahre zählen doppelt.“ Seine Exfrau war aus Leipzig und brachte zwei Kinder mit in die Beziehung. Das war am Anfang sehr schwierig, aber es gab auch schöne Zeiten. Im Endeffekt kam es zur Scheidung, weil sie sich über das Internet in einen Native American verliebte. „Das war eine Kriegserklärung an mein Herz.“ Mario ist frei von Altlasten, „was vorbei ist, ist vorbei“. Die neue Flamme sollte auch Comics mögen. Sie sollte weder älter noch schwerer sein als er und „bitte keine Deutsche“. Er ist Profi im „Extremcouching“ – und das sollte sie nicht stören. „Ich möchte versuchen, ihre Wünsche zu erfüllen, für sie da sein, die Schulter zum Anlehnen bieten, aber auch ihre nutzen.“ Die Ausstrahlung soll passen, denn „sie ist dann der wichtigste Punkt im Leben“.

Aus dem 21. Wiener Gemeindebezirk kommt auch Pensionistin Ingeborg, 71. Sie wünscht sich einen lieben, ehrlichen Freizeitpartner, mit dem sie noch viel unternehmen kann. Nach 34 Ehejahren wurde sie geschieden, weil die Interessen und Aktivitäten auseinandergingen. Die Trennung ging von ihrem Exmann aus. Der Schreck war groß, doch dann begann Ingeborg, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ihre letzte Beziehung dauerte etwa drei Jahre. Am Anfang lief alles sehr gut, aber das „sich Bemühen“ nahm immer mehr ab. Seit eineinhalb Jahren ist die Wienerin wieder auf der Suche, denn „dass neben mir jemand schläft und aufwacht, geht mir sehr ab“. Wenn man alleine lebt, „hat man eben nur mehr beim Sport Herzklopfen, und das soll sich jetzt ändern“. Der neue Mann soll Ingeborg mögen und mit ihrem Temperament zurechtkommen. Er soll unkompliziert sein, und wenn sie sich etwas wünschen dürfte, dann einen Motorradfahrer. Ingeborg fährt „unheimlich gerne mit!“

Ingo, 54, Außendienstmitarbeiter aus der Oststeiermark, möchte einen Mann für eine längerfristige Beziehung finden. Er hat eine 25-jährige Partnerschaft hinter sich, die auseinanderging, weil sein Ex sich in einen anderen Mann verliebte. „Es war nichts mehr zu machen.“ Ingo legte eine fünfjährige Beziehungspause ein, hatte einige Romanzen, aber „es ist schwierig, jemanden zu finden, der wirklich eine Beziehung eingehen möchte, speziell am Land“. Der neue Traummann soll ca. 1,70 Meter groß sein, schlank und zwischen 35 und 55 Jahre alt, kommunikativ, lebenslustig und reisefreudig. „Am wichtigsten ist es, dass er hinter mir steht und dass Liebe vorhanden ist. Da ist dann die Optik zweitrangig.“ Ingo selbst ist absolut treu und wünscht sich das auch von einem Partner. Er macht es sich gerne in seinem Haus gemütlich und hofft darauf, dass jetzt die Zeit „zum Glücklichsein“ kommt.

Celina, 71-jährige Pensionistin aus Wien-Ottakring, will nicht alleine sein. Ihr langjähriger Lebensgefährte ist leider gestorben und hat ihr geraten: „Celina, such dir wen.“ Sie hat ihn sehr geliebt, sie hatten dieselben Interessen und konnten alles besprechen. Celina hofft, über die Sendung noch einmal so einen tollen Mann kennenzulernen. „Alleinsein ist einfach grauslich.“ In den 80er Jahren kam sie, nach der Scheidung von ihrem ersten Mann, von Polen nach Österreich und fühlte sich hier vom ersten Moment an willkommen. In Wien hat man sie sehr nett aufgenommen und in 37 Jahren hat sie nie jemand beschimpft. Celina braucht einen Mann, der sie akzeptieren kann, der intelligent, menschlich und nicht cholerisch ist. „Ich will mich freuen, jeden Tag mit ihm zu sein.“

Aus der Südsteiermark kommt Pensionist Sepp, 81. Er wünscht sich „eine blonde bis dunkelblonde Dame um die 65 bis 70 Jahre, ca. 1,70 Meter groß, und völlig Natur, also ohne Farbe im Gesicht, das wäre mein Traum“. Mit zunehmendem Alter kommen auch die Krankheiten, deshalb soll die Frau jünger sein als er. Sepp hat gesundheitlich keine Probleme und ist innerlich noch kernig jung und auch körperlich noch halbwegs fit. 30 Jahre lang war er verheiratet, die Krise mit der Gattin begann leider schon am Anfang der Beziehung. „Sie war eine wunderbare Hausfrau, aber wir hatten Probleme im Bett. Sie war zu christlich erzogen.“ Sepp wurde untreu. Sie wollte die Scheidung. Danach gab es noch eine Beziehung, aber auch die lief nicht glatt. Wichtig ist, dass eine neue Partnerin kochen kann – den restlichen Haushalt schafft Sepp alleine, sie hätte dann nicht mehr viel zu tun. „Sie soll meine First Lady sein.“

Martina, 49-jährige Pensionistin aus dem östlichen Mostviertel, freut sich darauf, einen interessanten Mann kennenzulernen. Seit eineinhalb Jahren ist sie alleine – das war „eine wichtige Zeit des Für-Mich-Seins“. Martina hatte in ihrem Leben zwei langjährige Partnerschaften. Sie war 17 Jahre verheiratet, aus dieser Ehe hat sie auch einen erwachsenen Sohn. Danach gab es eine zehnjährige Beziehung. Beide Trennungen gingen von ihr aus. Martina lebt mit einer seltenen Erkrankung und muss gut auf ihre Gesundheit achten. „Mit Stillstand und Stagnation kann ich nicht gut umgehen.“ Trotzdem bleibt sie positiv: „Licht und Schatten gehören zum Leben dazu, es geht ja auch anderen so.“ Sie wünscht sich einen Mann zur gegenseitigen Ergänzung und Liebe, der gut geerdet, herzlich und zufrieden ist. Das Aussehen ist egal, er soll eine gewisse Herzenswärme haben und strahlende Augen. „Die Chemie soll stimmen und die Energie fließen.“

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