• 05.09.2018, 11:40:37
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  • OTS0106

VP-Schuschnig: „Landeshauptmann verzögert Lösung auf Kosten der Kinder in Kärnten“

ÖVP-Landespartei-Sekretär Schuschnig kritisiert: „Kaiser ist Landeshauptmann von Kärnten, nicht Oppositionschef im Bund.“ Kaiser hat ein Gespräch mit Familienministerin abgelehnt.

Utl.: ÖVP-Landespartei-Sekretär Schuschnig kritisiert: „Kaiser ist
Landeshauptmann von Kärnten, nicht Oppositionschef im Bund.“
Kaiser hat ein Gespräch mit Familienministerin abgelehnt. =

Klagenfurt (OTS) - „Landeshauptmann Peter Kaiser ist Kärnten
verpflichtet“, stellt Sebastian Schuschnig, Landespartei-Sekretär der
Kärntner Volkspartei, klar. Denn: Die Debatte um die Kinderbetreuung
in Kärnten könnte seit letzter Woche beendet sein. Familienministerin
Juliane Bogner-Strauß hat Kaiser nämlich ein Gespräch für eine rasche
Lösung angeboten. „Das hat der Landeshauptmann abgelehnt und
stattdessen einen Termin erst für Mitte September vorgeschlagen“,
weiß Schuschnig.

Damit verzögert Kaiser bewusst eine zügige Lösung für Kärnten im
Rahmen der neuen 15a-Vereinbarung. Die Bundesregierung stellt mehr
Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung zur Verfügung. „Kärnten
braucht diese Investitionen dringend“, erinnert Schuschnig.
Vorgesehen sind größere Angebote für Unter-Drei-Jährige und
flexiblere Öffnungszeiten. Schuschnig warnt: „Die Blockade-Haltung
geht auf Kosten der Kärntner Kinder.“ Der Landeshauptmann solle
zeitnahe Gesprächsangebote der Bundesministerin annehmen.

"Kaiser ist in erster Linie der Kärntner Bevölkerung im Wort. Diese
Verpflichtung ist zu wichtig, um sie zugunsten eines sichtlich
überforderten SPÖ-Bundesparteivorsitzenden zu opfern und dessen
oppositioneller Erfüllungsgehilfe auf Bundesebene zu sein", schließt
Schuschnig.

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