- 05.09.2018, 10:47:52
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Bundesregierung spricht Einladung nach Österreich an Überlebende des Holocaust aus
BKA und BMBWF organisieren Heimatbesuch für die in Österreich geborenen Opfer des Nationalsozialismus
Utl.: BKA und BMBWF organisieren Heimatbesuch für die in Österreich
geborenen Opfer des Nationalsozialismus =
Wien (OTS) - Im November dieses Jahres werden rund 70 Überlebende der
Shoa die Möglichkeit haben, ihre alte Heimat Österreich zu besuchen.
Bei ihrem Besuch in Israel sprachen Bundeskanzler Sebastian Kurz und
Bildungsminister Heinz Faßmann eine Einladung an die in Österreich
geborenen Überlebenden aus. Heute hat der Ministerrat diesen Besuch
auch formal bestätigt.
„Die herzliche Aufnahme im Klub der Altösterreicherinnen und
Altösterreicher in Jerusalem und die berührenden Gespräche mit den
Überlebenden haben tiefe Eindrücke hinterlassen und zeigen eine enge
Verbundenheit mit Österreich“, so Bundesminister Faßmann.
„Österreich hat bis heute für viele Überlebende der Shoah - trotz
aller schrecklichen und schmerzvollen Erfahrungen – dennoch eine
besondere Bedeutung und ist immer noch mit dem Begriff 'Heimat'
verbunden. Davon konnten wir uns auch bei unserem Besuch in Israel
Mitte Juni überzeugen. Diese Einladung soll nicht zuletzt Dank und
Wertschätzung für diese Menschen zum Ausdruck bringen, die trotz all
der schrecklichen Erfahrungen und Erlebnisse positiv in die Zukunft
schauten und der alten Heimat in Zuneigung verbunden geblieben sind“,
so Bundeskanzler Sebastian Kurz.
„Bei dem Besuch werden auch Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit
haben, mit den Zeitzeugen über ihre Erfahrungen und ihre Erinnerungen
an Österreich zu sprechen. Eine aktive Erinnerungspolitik ist und
bleibt integrativer Bestandteil schulischer Ausbildung“, so Faßmann
weiter.
Im Rahmen dieses einwöchigen Wien-Aufenthaltes werden die
Überlebenden die Möglichkeit haben, Familiengräber sowie Orte der
persönlichen Erinnerung aufzusuchen. Neben Diskussionen mit
Schülerinnen und Schülern werden u.a. auch Begegnungen mit der
Israelitischen Kultusgemeinde, Stadt-Führungen, Besuche von Museen
sowie des Wiener Stadttempels stattfinden.
Das Bundeskanzleramt wird für den Besuch der Holocaust Überlebenden
finanziell aufkommen. Das Bildungsministerium ist federführend in der
Organisation und wird die Überlebenden vor Ort begleiten.
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