Bundespräsident Van der Bellen verabschiedet Österreichs Team zur Schach-Olympiade

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen hat am Montag Nachmittag in der Hofburg Österreichs Schach-Team für die Olympiade in Batumi empfangen. Bevor es Richtung Georgien geht, ließ es sich Hobby-Schachspieler Van der Bellen nicht nehmen, sich gegen Österreichs aktuelle Staatsmeisterin Veronica Exler ans Brett zu setzen.

Ab 23. September kämpfen Österreichs Damen und Herren bei der Schach-Olympiade in Georgien um Medaillen. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen begrüßte die von Österreichs Nummer 1, Markus Ragger, angeführten Sportler persönlich in der Wiener Hofburg: „Es gibt erstaunliche Parallelen zwischen Schachspielen und Politik. Im Schach ist das Ziel einfach: Den gegnerischen König matt setzen. In der Politik sind die Ziele vielschichtiger. Aber das Vorausdenken, welchen Zug will ich machen, was wird dann der andere Spieler machen, Optionen überlegen und auswählen und den Zeitdruck, unter dem die Entscheidung zu fällen ist, haben beide gemeinsam. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg für das Turnier in Georgien!"

Im Anschluss ließ es sich der Bundespräsident nicht nehmen, auf dem als Gastgeschenk überreichten Schachbrett gleich eine Partie gegen Österreichs frisch gekürte neue Staatsmeisterin Veronica Exler eine Partie am Staatsvertragstisch zu spielen. Nach wenigen Minuten nahm Exler das von Van der Bellen angebotene Remis an.

„Es ist eine große Ehre für einen kleinen Sportverband wie den Schachbund eine Verabschiedung wie das Fußball-Nationalteam oder unser Ski-Team zu bekommen. Österreich hat ja den ersten Schach-Weltmeister der Geschichte mit Steinitz gestellt und wir sind auf einem guten Weg, an diese historischen Erfolge anzuknüpfen", freute sich Christian Hursky, Präsident des ÖSB (Österreichischer Schachbund).

Mit dabei waren: Barbara Teuschler, Veronika Exler, Katharina Newrkla, Annika Fröwis, Denise Trippold, Markus Ragger, David Shengelia, Valentin Dragnev. Die Trainer Harald Schneider-Zinner und Robert Kreisl; Christian Hursky (Präsident), Johann Pöcksteiner (Vizepräsident), Walter Kastner (Generalsekretär).

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