Bereitschaftseinheit verzeichnet 15.000. Festnahme

Wien (OTS) - Datum: 28.08.2018

Am 01. November 2012, also vor nicht einmal sechs Jahren, wurde die Bereitschaftseinheit ins Leben gerufen. Neben rund 60 Beamten, die den Kern der Einheit bilden, versehen dort im 6-Monats-Turnus jeweils rund 150 junge Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst. Neben dem großen Sicherheits- und Ordnungsdienst – das sind Einsätze bei Großveranstaltungen wie beispielsweise Sportevents oder Demonstrationen – sind Beamte der Bereitschaftseinheit in ganz Wien an Verkehrsknotenpunkten und rund um mögliche Problemgebiete im Einsatz, um für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit zu sorgen. Dabei stellen insbesondere die Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität sowie fremdenrechtliche Kontrollen zentrale Aufgaben dar.

Von Beamten der Bereitschaftseinheit werden täglich mehrere hundert Personskontrollen durchgeführt, wodurch es laufend zu großen polizeilichen Erfolgen, wie unter anderem die Festnahme gesuchter Straftäter, kommt. Am 28.08.2018 verzeichnete die Bereitschaftseinheit die 15.000. Festnahme seit ihrem Bestehen.

Die Festnahme-Gründe sind vielfältig. Die größten Bereiche bilden strafrechtliche Festnahmen (insgesamt 7.257), davon alleine 323 infolge von gerichtlichen Haftbefehlen und Festnahmeanordnungen sowie 8.718 wegen Übertretungen nach dem Suchtmittelgesetz. Am zweithäufigsten kommt es zu fremdenrechtlichen Festnahmen (insgesamt 7.449).

Im Laufe der vergangenen 70 Monate wurden insgesamt 387.176 Identitätsfeststellungen durchgeführt, wobei es zu 57.042 Anzeigen und 11.993 Sicherstellungen kam. Bei 22.748 ausgestellten Organmandaten aufgrund verschiedener Übertretungen wurden von Polizistinnen und Polizisten der Bereitschaftseinheit insgesamt 856.329 Euro eingehoben.

Zudem wurden 13.682 Einsätze, die von der Landesleitzentrale infolge von Polizei-Notrufen vergeben werden, abgewickelt. Obwohl verkehrsrechtliche Angelegenheiten nicht zu den Kernaufgaben der Bereitschaftseinheit zählen, wurden 22.990 Alkovortests und 555 Alkomattests durchgeführt, wobei insgesamt 336 alkoholisierten Autofahrern der Führerschein entzogen wurde.

Die Bereitschaftseinheit führte außerdem seit ihrem Bestehen 863 Streifen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität, 1179 Einsätze im Bereich des großen Sicherheits- und Ordnungsdienstes sowie 2153 Sonderaktionen (beispielsweise Unterstützungen für das LKA oder .BK, Lokalkontrollen, Schwerpunktaktionen, Suchaktionen nach vermissten Menschen, usw.) durch. Darüber hinaus fanden 723.735 Stunden Bestreifungen öffentlicher Verkehrsmittel statt. Auch im Bereich der ersten allgemeinen Hilfeleistung werden Beamte der Bereitschaftseinheit immer wieder tätig und helfen in Not geratenen Menschen – so zuletzt am 29.08.2018 um 12:30 Uhr, als ein Mann von der Donaustadtbrücke springen wollte und von Polizisten daran gehindert wurde.

Auf drei Fotos zu sehen sind Beamte der Bereitschaftseinheit bei ihrer Arbeit an Verkehrsknotenpunkten, auf einem Foto der Kommandant der Bereitschaftseinheit, Oberst Ihle (links) und sein Stellvertreter Oberstleutnant Lischka (rechts) bei der Übergabe einer Spende in Höhe von 2500 Euro an Harald Jankovits, den Geschäftsführer des Kinderhospiz Sterntalerhof. Das Geld wurde beim fünfjährigen Jubiläumsfest der Bereitschaftseinheit gesammelt.

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