- 31.08.2018, 14:42:09
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Außenministerin Karin Kneissl: „Europäische Union und Südosteuropa vor gemeinsamen Herausforderungen“
Außenministerin Karin Kneissl trifft Außenminister der EU Mitgliedsstaaten, der sechs südosteuropäischen Beitrittswerber und der Türkei
Utl.: Außenministerin Karin Kneissl trifft Außenminister der EU
Mitgliedsstaaten, der sechs südosteuropäischen Beitrittswerber
und der Türkei =
Wien (OTS) - Im Rahmen eines Arbeitsmittagessens diskutierten auf
Einladung von Außenministerin Karin Kneissl die Außenminister aus 35
Ländern sowie EU-Kommissar Johannes Hahn gemeinsam mit Experten die
digitalen Herausforderungen sowie die geopolitischen Auswirkungen von
Globalisierung und technologischem Fortschritt. Die österreichische
Außenministerin hob in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung
Südosteuropas für die Stabilität Europas hervor. Sie unterstrich die
gemeinsame Aufgabe: „Im globalen Wettbewerb und rasantem
technologischem Wandel müssen alle an einem Strang ziehen und interne
Streitigkeiten rasch beilegen“.
Man war sich in der Diskussion einig, dass Europa gemeinsam
vorangehen müsse, um Sicherheit und Stabilität auf Dauer zu
gewährleisten und sich den technologischen und geopolitischen
Herausforderungen erfolgreich zu stellen.
„Es geht darum, dass der Kontinent Europa weiter zusammenwächst. Wir
dürfen bahnbrechende Innovationen nicht anderen überlassen und müssen
unsere kritische Infrastruktur schützen. Dies ist eine Aufgabe für
uns alle, gleich ob Mitglied der Europäischen Union oder noch nicht“,
so Karin Kneissl.
Die Außenministerin betonte auch ihre starke Unterstützung der
Beitrittsperspektive der südosteuropäischen Staaten Serbien,
Montenegro, Albanien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien,
Bosnien und Herzegowina, sowie Kosovo.
„Es sollte im Interesse aller Europäer liegen, den Blick auf die
großen globalen Veränderungen, sowohl auf die rasanten
technologischen als auch auf die geopolitischen Entwicklungen, zu
richten anstatt historisch und emotional aufgeladene Konflikte und
Streitereien weiter schwelen zu lassen. Die jüngeren Entwicklungen
wie zum Beispiel im Namensstreit zwischen Skopje und Athen sollten
andere ermutigen, auch diesen Weg der verhandelten Konfliktlösung zu
gehen, und damit dem EU Beitritt einen großen Schritt näher zu
kommen“ so Karin Kneissl abschließend.
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