- 27.08.2018, 12:15:08
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Schnabl: Türkis/Blau agiert wirtschafts- und integrationsfeindlich
SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender unterzeichnet Petition „Ausbildung statt Abschiebung“
Utl.: SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender unterzeichnet Petition
„Ausbildung statt Abschiebung“ =
St. Pölten (OTS) - Die Wirtschaft sucht händeringend Fachkräfte in
Mangelberufen und bietet Lehrstellen an, die letztendlich nicht
besetzt werden können. Strache schließt mit den AsylwerberInnen
arbeitswillige und fähige Menschen – genau in diesen Bereichen – aus,
eine Lehre in Österreich zu machen. „Politische Spielchen haben in
einem derart sensiblen und zukunftsträchtigen Bereich nichts
verloren. Hier wird einerseits der Wirtschaft massiver Schaden
zugefügt und andererseits schafft man ein sicherheitspolitisches
Pulverfass, wenn man Menschen zum Nichtstun verdammt“, erklärt SPÖ NÖ
Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl,
Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ.
Schnabl unterstützt auch die Petition „Ausbildung statt Abschiebung“,
die bereits viele Prominente und insgesamt fast 60.000
ÖsterreicherInnen hinter sich versammeln konnte. Hier zeigen
Wirtschaftsinteressen und der wichtige Grundsatz „Integration von
Anfang an“ in die gleiche Richtung.
„Die hackeln alle nix“, bzw. „Die nehmen den ÖsterreicherInnen den
Arbeitsplatz weg“ sind dumpfe Stereotype, die von rechten Parteien
stets herangezogen werden, um Angst und Hass gegen AsylwerberInnen zu
schüren. Die Wahrheit ist aber, dass den händeringend gesuchten
Lehrlingen in Mangelberufen der Weg versperrt wird, damit Strache bis
zum St. Nimmerleinstag behaupten kann: „Die liegen uns alle auf der
Tasche“. Denn er sorgt natürlich im Gegenzug nicht dafür, dass
Asylverfahren endlich beschleunigt werden. Sepp Schellhorn habe heute
in einem Interview gemeint, dass diese Regierung kein Herz und kein
Hirn habe, sagt Schnabl: „Das kann ich nur bekräftigen. Wenn es
Bundeskanzler Kurz tatsächlich ein Anliegen ist, die Situation für
die Wirtschaft zu verbessern, ist er gut beraten, so schnell wie
möglich diese Koalition aufzukündigen oder seinen Vizekanzler zu
entlassen.“
Kurz selbst habe die Lehre für AsylwerberInnen in Mangelberufen mit
Unterschrift mitinitiiert. Nun manövriere man sich in eine
Ausgrenzungspolitik a la Orban oder Salvini: „Strache soll als
Privatmann mit den Salvinis dieser Welt auf Hochzeiten tanzen, aber
nicht Österreich in eine Ecke drängen, in der wir nie wieder stehen
wollen. Bei jedem politischen Schritt Sündenböcke hervorzuholen und
für alle Fehlentwicklungen verantwortlich zu machen, ist einer
Regierung, der es um ein blühendes Österreich gehen muss, nicht
würdig und schwächt unsere Position in Europa und der Welt“, erklärt
Schnabl abschließend.
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