PRO-GE-PensionistInnen: Erhöhung der Pensionen nicht ausreichend

Kritik an Ausschluss der SeniorenvertreterInnen von den Gesprächen

Wien (OTS/ÖGB) - Die PRO-GE-PensionistInnen begrüßen prinzipiell die Praxis der letzten Jahre, bei der Pensionsanpassung die kleineren Pensionen prozentuell höher anzuheben. Kritisiert wird jedoch, dass es heuer verabsäumt wurde, die Mindestpensionen in einem ausreichenden Ausmaß zu erhöhen. Monika Kemperle, BundespensionistInnenvorsitzende der PRO-GE: "Die Lebenserhaltungskosten sind für die PensionistInnen besonders belastend, daher sind die von der ÖVP/FPÖ-Regierung beschlossenen Erhöhungen vor allem für die BezieherInnen von Niedrigpensionen zu wenig. Wir erwarten uns eine gerechtere Verteilung für die ältere Generation und eine real spürbare Pensionserhöhung.“++++

Beanstandet wird auch der offensichtlich autokratische Stil der Regierung, nicht mit den Betroffenen zu reden. Denn die Beschlüsse zur Pensionsanpassung wurden ohne Gespräche mit dem Seniorenrat durchgepeitscht. "Diese Gesprächsverweigerung ist für eine Demokratie unerträglich. Der neue Weg dieser Regierung, die Betroffenen aus dem Entscheidungsprozess auszuschließen, führt zu Beschlüssen vorbei an den Lebensrealitäten. Hätte die Regierung die Gespräche mit dem Seniorenrat geführt, wüsste sie auch über die prekäre Situation der älteren Generation Bescheid", kritisiert Kemperle den Umgang der Regierung mit den SeniorenvertreterInnen.

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