- 21.08.2018, 16:11:58
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Wölbitsch/Korosec: Gesundheitsstudie zeigt Schwächen in Wiener Gesundheitssystem auf
Pro Kopf Ausgaben in Wien am höchsten – Mehr Investitionen in Primärversorgung – Stadtrat Hacker muss handeln
Die aktuell präsentierte Studie von Philips Austria „Leistungskraft regionaler Gesundheitssysteme“ zeigt die Gesundheitssysteme der einzelnen Bundeländer im Vergleich auf und eines ist deutlich: „Die Studie zeigt die Schwächen im Wiener Gesundheitssystem auf. Die Pro Kopf-Ausgaben in Wien sind im Österreichvergleich sehr hoch – jedoch: In der Bundeshauptstadt leben die Menschen 65 Jahre in guter Gesundheit – in Tirol sind dies 5 Jahre mehr. Das passt nicht zusammen“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Gesundheitssprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec.
Was aus der Studie ebenso hervorgeht ist, dass die Wartezeiten in Wien ein großes Problem darstellen. „Das offenbart, was wir bereits seit Langem fordern und noch immer von der Stadtregierung und dem Gesundheitsstadtrat Hacker aufgeschoben wird: Wir brauchen mehr Investition in der Primärversorgung“, so Wölbitsch. „Nur mit einem starken Primärversorgungssystem kann das Wiener Gesundheitssystem dauerhaft und qualitätsvoll für die Patientinnen und Patienten bestehen“, so Korosec und abschließend: „Die Umsetzung der Primärversorgungszentren muss umgehend gestartet werden in Verbindung mit der Stärkung der Hausärzte. Das Hinzufügen von zusätzlichen Schranken bei der Erhöhung der Honorare ist hier klar der falsche Schritt.“
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