SPÖ-Lercher: "Standortpolitik" von Kurz und Strache kostet mehr als 1000 Kika/Leiner-MitarbeiterInnen den Arbeitsplatz

ÖsterreicherInnen müssen viel zu hohen Preis für die Gefallen von Konzernkanzler Kurz an seine reichen Freunde bezahlen - Lercher fordert Aufklärung und Unterstützung

Wien (OTS/SK) - "Gestern war ein schlechter Tag für Österreich", zeigt sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher bestürzt darüber, dass mehr als 1000 Angestellte von Kika/Leiner nun offenbar ihren Job verlieren: Die Solidarität der Sozialdemokratie gelte allen Betroffenen und Lercher fordert die Bundesregierung auf, die vielfach existenzbedrohende Lage dieser Menschen jetzt nicht zu ignorieren: "Nahezu alle Medien des Landes haben im Jänner darüber berichtet, wie Kanzler Kurz in einer ominösen Nacht- und Nebel-Aktion den Tiroler Investor Rene Benko dabei unterstützt hat, eine Kika/Leiner-Immobilie in Wien in sein Imperium einzugliedern. Und beim im Juni erfolgten Verkauf der ganzen Kika/Leiner-Gruppe an Benko hat nach etlichen Medienberichten erneut Konzernkanzler Kurz im Hintergrund die Fäden gezogen."

Lercher weiter: "Unmittelbar nach dem Verkauf an Benko haben sich Kurz und Strache in einer Aussendung voller Eigenlob dafür gefeiert, sie hätten mit ihrer ‚Standortpolitik‘ 5000 Arbeitsplätze bei Kika/Leiner gerettet. Mit dem heutigen Tag steht leider der schwere Verdacht im Raum, dass es Kurz bei diesem Deal in Wirklichkeit vor allem darum ging, Benko zu begünstigen und ihm die lukrativen Immobilien der Kika/Leiner-Gruppe zuzuschanzen. Und dass es Kurz leider zu keinem Zeitpunkt darum gegangen ist, die 5000 Arbeitsplätze der MitarbeiterInnen zu erhalten."

Lercher verlangt von Konzernkanzler Kurz nun eine klare Stellungnahme zu dieser brutalen Entlassungswelle und den damit einhergehenden Verdachtsmomenten: "Einmal mehr zeigt sich: Kurz und Strache machen ihre Politik für Großkonzerne und Großsponsoren. Und die Mittelschicht und die ArbeitnehmerInnen müssen für die Gefallen von Kurz an seine reichen Freunde bezahlen. Kurz und Benko netzwerken, feiern und verreisen gemeinsam, sie kennen und helfen sich. Mehr als 1000 entlassene MitarbeiterInnen sind aber ein viel zu hoher Preis für diese Geschäftsfreundschaft." (Schluss) up

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