- 16.08.2018, 10:02:44
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„Alpbacher Technologiegespräche 2018“: „Diversität und Resilienz“
Der inhaltliche Schwerpunkt des Jahrbuches ist künstliche Intelligenz

Utl.: Der inhaltliche Schwerpunkt des Jahrbuches ist künstliche
Intelligenz =
Wien (OTS) - Von 23. bis 25. August finden heuer im Rahmen des
Europäischen Forums Alpbach zum 35. Mal die „Alpbacher
Technologiegespräche“ statt, die vom AIT Austrian Institute of
Technology und dem ORF (Radio Österreich 1) organisiert werden.
Internationale Expertinnen und Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft
und Politik diskutieren in Plenarveranstaltungen und Arbeitskreisen
über das Thema „Diversität & Resilienz“ im aktuellen Kontext von
Forschung und Innovation.
Schwerpunkte der Agenda einer zukunftsweisenden Innovationspolitik
im Zeichen globaler Standortkonkurrenz stehen am Beginn im
Mittelpunkt eines FTI-Talks mit Familienministerin Juliane
Bogner-Strauß, Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, Verkehrs-und
Innovationsminister Norbert Hofer, dem
Industriellenvereinigung-Präsident Georg Kapsch, sowie
AIT-Aufsichtsratspräsident und Forschungsrats-Chef Hannes Androsch.
Welche Vorteile Präzisionsmedizin durch personalisierte
Behandlungsmethoden für die Patienten bringen kann und welche
technologischen Entwicklungen dafür erforderlich sind, wird von der
Radiologin Hedvig Hricak vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center,
New York City, und dem Proteinforscher Peter Nilsson vom KTH Royal
Institute of Technology, Stockholm, diskutiert.
Über das High-Tech-Gewächshaus der Zukunft und die neuesten
Methoden zur Züchtung von Pflanzen, die eine wachsende
Weltbevölkerung ernähren und dem Klimawandel standhalten können,
referiert Ulrich Schurr vom Forschungszentrum Jülich in einem
Schwerpunkt zur „Ernährungswissenschaft“, der in Kooperation mit der
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren stattfindet.
Zu Gast bei den Technologiegesprächen ist Seattle, ein boomender
Innovationsstandort, der sich als Gründerzentrum etabliert hat und
rund um die angesehene University of Washington ein attraktives
Innovationsumfeld für Firmen wie Boeing, Amazon oder Microsoft
bietet. Über dieses Modell diskutiert Buddy Ratner, Chair in
Technology Commercialization an der University of Washington mit
Spitzenvertretern forschungsbasierter Unternehmen dieser Stadt.
Wie human wird die digitale Zukunft im Zeichen von Big Data,
Robotic und Artificial Intelligence sein? Darüber diskutiert die
Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny unter anderem mit der
Komplexitätsforscherin Mirta Galesic vom Santa Fe Institute in New
Mexico und der Roboterpsychologin Martina Mara.
Indien, das China in wenigen Jahren als bevölkerungsreichstes Land
der Welt überholen könnte, hat vor dem Hintergrund seines rasanten
Wirtschaftswachstums zahlreiche Forschungs- und Technologieprogramme
gestartet, um ein globales Produktions- und Innovationszentrum zu
werden. Die neuesten Entwicklungen werden in einem Plenum u.a. mit
Balan Gurumoorthy vom Indian Institute of Science, Bengaluru, Binod
Hampapur von Infosys Limited, Bengaluru und
AIT-Aufsichtsratspräsident Hannes Androsch besprochen.
Moderne Menschen leben in symbiotischer Beziehung zur Technik. Bei
Implantaten geht sie buchstäblich unter die Haut. Die Figur des
„Cyborg“ spitzt die Verschmelzung von Mensch und Technologie zu. In
einem Plenum mit dem Philosophen Marc Coeckelberg, der Avantgarde
Künstlerin Moon Ribas und Gerfried Stocker, dem Leiter der Ars
Electronica, werden aktuelle Fragen und Sichtweisen aus Wissenschaft
und Kunst zu diesem Phänomen zusammengeführt.
In einem Plenum zu „Resilienz und demokratische Medien“ mit
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Eric Rosenbach von der
Harvard Kennedy School, steht die Bedeutung öffentlich-rechtlicher
Medienunternehmen für die Erhaltung der Demokratie generell und die
Sicherung eines starken Medienstandorts Österreich im Mittelpunkt der
Ausführungen. Als ersten Umsetzungsschritt der Digitalstrategie des
ORF wird Thomas Prantner, stv. ORF-Direktor für Technik, Online und
neue Medien, den für Herbst 2018 geplanten Relaunch der ORF-TVthek
präsentieren, in dessen Mittelpunkt die Optimierung von Usability und
Funktionalitäten der Videoplattform steht.
Einen Beitrag zum Thema unterhaltsame Wissenschaft liefert der
Physiker und populäre Wissenschaftsautor James Kakalios von der
Universität Minnesota mit einem humorvollen Vortragsparcours zum
Thema „Die Physik der alltäglichen Dinge“.
Zusätzlich zu den Plenarveranstaltungen finden 13 Arbeitskreise
statt, die Themen wie „Wettlauf um Schlüsseltechnologien - Europas
Potenziale?“, „Digitalisierung und Diversität - eine Chance für den
Wirtschaftsstandort“, „Ungleichheit und Resilienz in der digitalen
Ökonomie“, „Batterien der nächsten Generation. Europäische
Spitzentechnologie für einen Durchbruch in der Elektromobilität“,
„Industrielle Energiewende: Resilient durch Innovation?“, „Digital
Literacy für all“ und „Resilienz - Gesellschaft und
Krisenbewältigung“ behandeln.
Im TU Austria Innovations-Marathon findet „24 Stunden
Produktentwicklung“ nonstop statt: acht Aufgaben, acht
Studierenden-Teams und 24 Stunden Zeit. In diesem spielerischen
Wettbewerb sollen Lösungskonzepte für reale Aufgabenstellungen in
Unternehmen entwickelt und präsentiert werden.
„Tickets nach Berlin“ werden an die beiden Sieger/innen des
„Falling Walls Lab Austria“-und der „Summer School on
Entrepreneurship“ vergeben. Jungwissenschafter/innen und
Entrepreneur/innen haben exakt drei Minuten Zeit, ihre innovativen
Ideen, Forschungsvorhaben und Businessprojekte vorzustellen. Das
Publikum wird entscheiden, wer zu der Falling Walls Konferenz im
November in Berlin reisen wird.
Die „Ö1 Kinderuni Alpbach“, in Kooperation mit der „Jungen Uni“
Innsbruck, vermittelt in zwei Workshops eine praxisnahe
Auseinandersetzung mit Diversität. Die Jungforscher/innen erkunden
die „DNA als Wurzel aller Vielfalt“ und treten eine Reise durch die
Sprachen der Erde an. „Design for Diversity through Critical Making“
ist das Thema von „Junior Alpbach“. Jugendliche im Alter zwischen
zwölf und 17 Jahren werden sich in einem Workshop mit
Nutzer/innen-Bedürfnissen als Erfolgsfaktor bei der Entwicklung neuer
Produkte befassen.
Heuer wird zum zweiten Mal das Jahrbuch „Discussing Technology“
mit aktuellen Beiträgen namhafter Expert/innen zum Thema „Artificial
Intelligence“, herausgegeben von Hannes Androsch und den
AIT-Geschäftsführern Wolfgang Knoll und Anton Plimon, als Vor- und
Nachlese über die Technologiegespräche präsentiert. Das Buch aus dem
Holzhausen Verlag ergeht an die Teilnehmer der Technologiegespräche.
Die „Alpbacher Technologiegespräche“ finden in Kooperation mit den
Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft und Forschung;
Digitalisierung und Wirtschaftsstandort; Verkehr, Innovation und
Technologie und mit der Tageszeitung „Die Presse“ statt.
Wissenschaftlicher Themenpartner ist die Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren, Industriepartner die
Industriellenvereinigung. Das detaillierte Programm der
Technologiegespräche ist abrufbar unter http://www.alpbach.org.
„Alpbacher Technologiegespräche“ im ORF
Ö1 berichtet aktuell über die Veranstaltungen des Europäischen
Forums Alpbach im Rahmen der „Journale“ und in „Wissen aktuell“. Die
Sendungen „matrix“ und die „Dimensionen“ stehen am Freitag, den 24.
bzw. am Montag, den 27. August (jeweils ab 19.05 Uhr) ganz im Zeichen
der „Technologiegespräche“. Die „Ö1 Kinderuni Alpbach“ findet ihren
Niederschlag in der Sendereihe „Ö1 Kinderuni“ am 8. November (16.40
Uhr) und zum Nachhören auf http://oe1.orf.at. Dort ist auch das
Ö1-Programm im Detail abrufbar. Im ORF-Wissenschaftskanal
science.ORF.at werden aktuelle Interviews und Berichte über die
„Technologiegespräche“ publiziert. Im ORF-Fernsehen gibt es Berichte
in den „Zeit im Bild“-Ausgaben, auch der ORF Teletext berichtet
aktuell über die „Alpbacher Technologiegespräche“.
Weitere Bilder: https://www.apa-fotoservice.at/galerie/14957/
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