• 16.08.2018, 09:53:27
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Umfrage: Österreicher halten am Bargeld fest. Noch. - GRAFIK

Wien (OTS) - 

Nach wie vor sind Österreicher wie Deutsche mit einer Barzahlungsquote von 48% Europaspitze bei Einkäufen im Geschäft. Gleichzeitig herrscht große Offenheit für digitale Zahlungsdienste. Die Frage ist: Brauchen wir in Zukunft noch Bargeld?

Österreicher und Deutsche sind Bargeld-Fans und können sich von ihren Scheinen und Münzen am schwersten trennen. Mit einer Quote von je 48% sind sie in Sachen Barzahlung im Geschäft Europaspitze. Dies ergab die jüngste Umfrage der ING-DiBa im Rahmen der ING International Survey, durchgeführt in insgesamt 13 Ländern Europas sowie den USA und Australien.

So waren es im Durchschnitt der befragten Länder insgesamt 32%, die bevorzugt mit Cash zahlen – also deutlich weniger als im deutschsprachigen Raum.

Mit ihrer Bankomatkarte bezahlen die Österreicher derzeit 28% ihrer Einkäufe und liegen damit im Europadurchschnitt. Die Kreditkarte kommt in Österreich nur halb so oft zum Einsatz. 15% reichen sie hierzulande über den Ladentisch während es im Durchschnitt ganze 31% sind. Sonstige Zahlungsservices wie Kundenkarte oder Banken-App machen nur 9% der Transaktionen in Österreich aus. 

Kärnten ist Cash-Kaiser, Burgenland das Land der Plastikkarten

In keinem anderen Bundesland ist die Vorliebe für Bargeld so groß wie in Kärnten. 59% der Kärntner Einkäufe erfolgen in bar. Zu 25% wird mit Bankomatkarte bezahlt. Kredit- und Kundenkarte sind im südlichsten Bundesland weniger beliebt.

Hingegen sind es vor allem die Burgenländer, die auf Scheine und Münzen am ehesten verzichten. Nur 39% bezahlen ganz im Osten mit Vorliebe in bar und sind damit am Ende der österreichischen Barzahlerskala. 35% der Burgenländer reichen die Bankomat- und 16% die Kreditkarte über den Ladentisch.

In allen anderen Bundesländern bewegt sich die Barzahlungsquote zwischen 46% und 49%. 

Cash-Klassiker: Gastro und Transport

Kaffee und Snacks werden zumeist bar bezahlt. Hier liegt die Barzahlungsquote bei 85% gefolgt vom Restaurant mit 80%. Im Gastronomiebereich ist Österreich Spitzenreiter – in keinem anderen Land wird hierbei so oft Bares verwendet.

Auch Lebensmitteleinkäufe werden in keinem anderen Land so häufig bar bezahlt: 50% beträgt die Quote in den Supermärkten. 

Offen für digitale Zahlungsdienste

Klar zeigt die Umfrage die große Bedeutung von Bargeld für bestimmte Konsumationen. In der Gastronomie, im Transportbereich und Lebensmittelhandel ist es nicht wegzudenken. Noch. Denn die Befragten signalisierten auch deutlich ihre Offenheit für die bekannteren digitalen Zahlungsdienste. So meinten nur 16% der Österreicher sie würden niemals Paypal bzw. 20% niemals die App der eigenen Bank nutzen wollen.

Brauchen wir in Zukunft noch Bargeld?

Dieser Frage widmet sich auch das heurige Forum Alpbach im Rahmen der Finanzmarktgespräche am 30. und 31. August, die von der ING-DiBa als Partner und Panel-Teilnehmer unterstützt werden. Weitere Themen sind u.a. Bankentrends, Diversität und Finanzbildung.

Bei Interesse an den Themen und Experten bitte um Kontaktaufnahme mit Valerie Hauff-Prieth:

T  +43 1 68000 50199
M +43 664 259 31 02
[email protected]

 

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Austria ist Teil der ING International Survey – einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Sparen, persönliche Finanzen, Digitalisierung/Banking und Wohnen“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) sowie den USA und Australien knapp 15.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.009 Personen befragt. 

Über die ING-DiBa Austria

Die ING-DiBa Austria gehört mit über 533.000 Privatkunden zu den größten digitalen Privatkundenbanken in Österreich. Sie verwaltet ein Geschäftsvolumen von insgesamt 8,3 Mrd. Euro (das Geschäftsvolumen setzt sich zusammen aus dem Bilanzvolumen des Retail-Kundenvermögens zuzüglich des Depotvolumens aus dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft, den Retail-Kundenkrediten und des Wholesale Bankings – Stand 12/2017).

Mit ihrem Portfolio konzentriert sie sich auf die wesentlichen Finanzprodukte:

Zudem wird österreichischen wie internationalen Firmenkunden das gesamte Spektrum von Finanzservices geboten.

Mit 243 Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die ING-DiBa rund um die Uhr und via allen mobilen Devices erreichbar. Überdies ermöglicht ein Servicepoint in der Wiener Innenstadt den direkten und persönlichen Kontakt.

Rückfragen & Kontakt

Patrick Herwarth von Bittenfeld
0043 1 68000-50181
[email protected]
ing-diba.at | facebook.com/ingdibaaustria

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