FMK: Mediziner fordern vor 5G-Ausbau mehr Untersuchungen / REAKTION auf OTS0061

Kundi irrt: Daten der Statistik Austria gehen bis in die 1980er zurück

Wien (OTS) - In der OTS-Aussendung 0061 von heute kündigt die RMA einen Artikel zum Thema „Mobilfunk und Gesundheit“ an. In diesem Artikel ist zu lesen, dass Prof. Dr. Kundi sagt, es gäbe in Österreich erst seit einigen Jahren ein Hirntumorregister und deshalb sei die Meinung des FMK nicht richtig.

Das ist falsch. Die Statistik Austria zeichnet die Hirntumorneuerkrankungsraten seit 1983 auf! 

Gesundheitliche Bedenken bestehen den Plausibilitäts-Check nicht 

Wenn also an der Vermutung, dass das Telefonieren mit dem Handy tatsächlich zu gesundheitlichen Schäden führt, etwas dran wäre, dann müsste man in einem Land wie Österreich, dessen Einwohner von Beginn an zu den fleißigsten Mobiltelefonieren weltweit gehören, schon längst einen signifikanten Anstieg an Gehirntumoren erkennen. 

Tatsächlich ist die Anzahl der Neuerkrankungen aber annähernd gleich geblieben, in manchen Jahren sogar gesunken. 

Athem-2 Studie erkennt: „keine bleibenden DNA-Schäden“ 

Auch die im Artikel angesprochene ATHEM-2 Studie lieferte keine nennenswerten Ergebnisse bis auf die Erkenntnis, dass – Originalzitat (!) aus der Studie auf Seite 164 – selbst „eine einmalige 16 stündige Exposition zu keinen bleibenden DNA-Schäden führt“.

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