Lercher zu 60-Stunden-Woche und AUVA-Zerschlagung: „Diese Regierung gefährdet die Gesundheit der Menschen!“

Brütende Hitze und 60-Stunden-Woche steigern Unfallgefahr enorm, doch Regierung will Unfallspitäler schließen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher bekräftigt heute, Freitag, seine Kritik an der unsozialen Politik der Kurz/Strache-Regierung. „Während Österreich von einer Hitzewelle nach der anderen heimgesucht wird, hat die soziale Kälte der schwarz-blauen Regierung einen neuen Tiefstwert erreicht. Denn mit der arbeitnehmer- und familienfeindlichen 60-Stunden-Woche, den Plänen zur Zerschlagung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt und dem Schließen von Unfallspitälern unternimmt die Regierung einen Frontalangriff auf die Gesundheit der Beschäftigten. Dieser Regierung ist die Gesundheit der ÖsterreicherInnen egal: Kurz und Strache nehmen den Beschäftigten mit der Arbeitszeiterhöhung die Zeit zur Erholung und treiben die Menschen in ein höheres Unfall- und Krankheitsrisiko. Gleichzeitig bedroht die schwarz-blaue Regierung mit der AUVA-Zerschlagung die medizinische Versorgung der Menschen“, sagt Lercher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Eigentlich müsste die Kurz/Strache-Regierung schon längst mit dem Warnhinweis ‚Achtung:
Diese Regierung gefährdet Ihre Gesundheit‘ versehen werden. Denn ob das jetzt die Aufhebung des Nichtraucherschutzes, die Zerschlagung der AUVA oder die 60-Stunden-Woche ist – mit all diesen Maßnahmen setzt die Regierung die Gesundheit der Menschen aufs Spiel. Wir wissen aus den Unfallstatistiken der AUVA, dass die höchsten Unfallraten in den wärmsten Monaten zu beklagen sind. Durch die langanhaltenden Hitzewellen und die brütenden Temperaturen, die Österreich fest im Griff haben, werden sich die Unfallraten noch weiter erhöhen. Doch die Antwort der Regierung ist: Noch mehr arbeiten, noch mehr schwitzen und schuften und noch mehr Unfallgefahr“, warnt Lercher vor den Folgen der schwarz-blauen Arbeitszeiterhöhung.

Wie unsozial die Regierung ist, sehe man auch daran, dass die „Sozialministerin“ allen Ernstes glaube, dass 5 Euro pro Tag zum Leben reichen. „Wenn eine Schwerverdienerin wie FPÖ-Ministerin Hartinger-Klein mit einer Monatsgage von 17.511,50 Euro den ÖsterreicherInnen aus dem Fernsehstudio ausrichtet, dass 150 Euro pro Monat zum Leben genug sind und ihr FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache auch noch Recht gibt, zeigt dass deutlich, dass die Menschen von dieser Regierung außer Sozialabbau und Verschlechterungen nichts zu erwarten haben“, sagt Lercher. (Schluss) mb/up

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