„matinee“: Doku über Zitronenanbau in Sizilien, musikalisch-kulinarisches Rossini-Porträt und „Die Kulturwoche“

Außerdem: „Der Geschmack Europas – Der dänische Süden“ und „Faszination Oldtimer“

Wien (OTS) - Die „matinee“ am Sonntag, dem 12. August 2018, um 9.05 Uhr in ORF 2 führt nach Italien. „Wo die Zitronen blüh'n – Eine süßsaure Reise von den Alpen bis Sizilien“ (9.05 Uhr) eröffnet das Programm – eine Doku von Björn Kölz und Gernot Stadler, die sich dem traditionellen Anbau der gelben Frucht widmet. Danach steht „Gioacchino Rossini: Der Schwan von Pesaro“ (10.00 Uhr) im Mittelpunkt dieser Folge der Reihe „Musikalisch – Kulinarisch“. Eine Neuinszenierung seiner selten gespielten Oper „Ermione“ von den diesjährigen Tiroler Festspielen zeigt ORF 2 als TV-Fassung in einem „kulturMontag Spezial“ am 13. August. Den von Martin Traxl präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ mit Berichten und Tipps zum aktuellen kulturellen Geschehen (10.45 Uhr).

Nach der „ZiB“-Ausgabe um 11.00 Uhr zeigt ORF 2 zwei weitere (Ko-)Produktionen der ORF-TV-Kultur: eine Ausgabe der „matinee“-Reihe „Der Geschmack Europas“ (11.05 Uhr), die diesmal den dänischen Süden vorstellt, gefolgt von der Dokumentation „Faszination Oldtimer – Leidenschaft zwischen Rost und Chrom“ (11.35 Uhr).

„Wo die Zitronen blüh'n – Eine süßsaure Reise von den Alpen bis Sizilien“ (9.05 Uhr)

Als Goethe vom „Land, wo die Zitronen blühn“ schrieb, muss er wohl an Sizilien gedacht haben. Nirgendwo ist die Tradition des Anbaus dieser Frucht so in einer Region verwurzelt, nirgendwo ist die Vielfalt so groß. Zitronen sind untrennbar mit Landschaft und Lebensgefühl der größten Mittelmeerinsel verbunden. Das italienische Wort „Zagara“ für Zitrusblüte kommt von den arabischen Wörtern „zahara“ für strahlen und „zahr“ für Blüte. Araber brachten die Zitrone vor 1.000 Jahren nach Sizilien und kultivierten sie dort. Heute wachsen Millionen Zitronenbäume in Sizilien, viermal pro Jahr werden ihre Früchte geerntet. Besonders erfreulich: In Sizilien besinnen sich immer mehr Zitronenanbauer auf nachhaltigen Anbau und ihre Früchte gedeihen nun auch ohne chemische Behandlung prächtig. Sizilien bedeutet aber auch großartige Landschaften und außergewöhnliche Menschen, genussvolles Essen und eine reiche Geschichte.

„Gioacchino Rossini: Der Schwan von Pesaro“ (10.00 Uhr)

Gioacchino Rossini, von den Zeitgenossen nach seiner Geburtsstadt der „Schwan von Pesaro“ genannt, wurde hier am 29. Februar 1792 geboren. In Pesaro verbrachte er seine Jugendjahre, von hier aus begann er seine steile Karriere als Opernkomponist. In der Küche der Marken machte Rossini auch seine ersten kulinarischen Erfahrungen, die er auch in viele seiner Kompositionen einfließen ließ. So blieben die Provinz Marken und die Stadt Pesaro für immer prägend in Rossinis Leben als Komponist, Bonvivant und Gourmet-Gourmand. Die musikalisch-kulinarische Reise in Vergangenheit und Gegenwart des Komponisten führte das Filmteam der Dokumentation aus dem Jahr 2012, bei der Georg Madeja und Helmut Gürtl für Buch und Regie verantwortlich zeichnen, auch zum berühmten Rossini-Opernfestival, wo u. a. Rossinis komische Oper „Il signor Bruschino“ auf dem Spielplan stand.

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