FP-Seidl/Lindenbauer: Sogar schon SPÖ-Leopoldstadt sauer auf Lichtenegger

Alleingänge der Grünen-Bezirksvorsteherin verärgern alle

Wien (OTS) - Die Leopoldstädter Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger fällt in jüngster Vergangenheit immer öfter durch skurrile Alleinstellungsmerkmale auf. So stellte sie sich in der Diskussion um das Alkoholverbot am Praterstern ganz offen auf Seiten der Störenfriede und sprach sich gegen das (bereits umgesetzte) Alkoholverbot aus, dann positionierte sie sich für den Wegfall einer der beiden Fahrspuren am Stauhotspot Praterstraße zu Gunsten eines noch breiteren (es gibt ja bereits einen) Radweges pro Fahrtrichtung – und zuletzt zeigte die Grüne ganz anschaulich, wie die Grünen das mit der vielgerühmten Bürgerbeteiligung in der Praxis halten, wenn man sie lässt:

So haben die Bezirksgrünen im Alleingang die neue Streckenführung für den 82A im Nordbahnhofviertel bestimmt – und wie es der Zufall will, geht diese wieder einmal auf Kosten der Autofahrer. So fallen der neuen Streckenführung die „Park & Kiss“-Plätze, die Eltern das gefahrlose Aussteigen ihrer Kinder beim Schulcampus ermöglichen, zum Opfer. „Was bedeutet schon die Sicherheit von Kindern, wenn man durch den Wegfall derselben Autofahrer sekkieren kann. Hier zeigen die Grünen wieder einmal ganz deutlich ihre wahren Prioritäten“, kommentiert der Klubobmann der FPÖ-Leopoldstadt, Franz Lindenbauer, diese Sinn- und Hirnlos-Aktion der Bezirks-Grünen.

Lindenbauer versteht zudem nicht, warum die neue Buslinienführung den 2020 zu eröffnenden Schulcampus nicht anfahren soll und die Schülerinnen und Schüler zu Fußmärschen zwischen Campus und entfernt liegender Bushaltestelle zwingt. „So verdirbt man schon den Kleinsten die Lust auf die Öffis – das ist frühkindliche Verkehrserziehung á la Grüne“, bemerkt er. 

Der Leopoldstädter FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Wolfgang Seidl zeigt die „Bürgernähe“ der Grünen in der Praxis auf – Weder die Bevölkerung noch die anderen Fraktionen im Bezirk wurden in die Planung der Buslinie miteinbezogen. „Überall dort, wo die Grünen können, schließen sie die Betroffenen aus. Sie machen es hier genauso wie bei der Mahü: alles - und wenn es der größte Blödsinn ist - wird ohne jede Rücksicht auf eventuelle andere Bedürfnisse rigoros und stur umgesetzt“, erinnert Seidl

Alles in allem hoffen die Freiheitlichen auf baldige Neuwahlen in Wien, damit sich die Bevölkerung von der autofahrer- und bürgerfeindlichen Klientelpolitik der grünen Randgruppenvertreter befreien können. „Wenn sogar schon die SPÖ in ihrer Kommunikationsarbeit auf den Koalitionspartner im Rathaus hin drischt, dürfte der Haussegen in der rot-grünen Rathaus-Zwangsehe gehörig schief hängen“, so Seidl abschließend. 

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