Wann Kinder Schwimmen lernen sollten, damit nichts passiert

Baierbrunn (OTS) - Anmoderationsvorschlag: Plantschen, toben und mit Wasser spritzen, für Kinder ist das Sommerfreude pur. Damit nichts passiert, sollten die Kleinen aber schwimmen können. Dagmar Ponto hat sich für uns erkundigt, ab welchem Alter ein Schwimmkurs sinnvoll ist.

Sprecherin: Schon vor Schuleintritt sollten Kinder schwimmen lernen, denn jedes Gewässer stellt sonst eine Gefahr für die Kleinen dar, schreibt das Apothekenmagazin "Baby und Familie". Allerdings gibt es ein Mindestalter, um mit dem Schwimmen zu beginnen, erklärt uns Chefredakteurin Stefanie Becker:

O-Ton Stefanie Becker: 18 Sekunden

Ja, richtig schwimmen lernen kann ein Kind frühestens mit vier oder fünf Jahren, vorher fehlen ihm einfach die motorischen Fähigkeiten, um eine Schwimmtechnik zu erlernen. Und am besten eignet sich für den Anfang das Brustschwimmen, da das Kind dabei den Kopf über Wasser halten kann und sehen kann, wo es hinschwimmt.

Sprecherin: Auch wenn es gut gemeint ist, Schwimmhilfen unterstützen die kleinen Anfänger nicht:

O-Ton Stefanie Becker: 21 Sekunden

Am besten ist, wenn das Kind höchstens mit einer Poolnudel übt, denn jedes Hilfsmittel am Körper bringt die Wasserlage des Kleinen durcheinander. Also, zum Beispiel drücken Schwimmflügel oder Bauchgurte das Kind hoch und so kann es dann den eigenen Auftrieb nicht spüren. Der ist aber wichtig, um schwimmen zu lernen und sich im Wasser zu bewegen.

Sprecherin: Hat das Kind einen ersten Schwimmkurs absolviert, heißt es nicht, dass das Kind sich sicher im Wasser bewegen kann:

O-Ton Stefanie Becker: 19 Sekunden

Schwimmfähig ist das eine, schwimmen können das andere. Schwimmfähig ist ein Kind, das das "Seepferdchen" gemacht hat und sich eben 25 Meter über Wasser halten kann. Schwimmen kann es aber erst, wenn es den Freischwimmer gemacht hat und sich also 15 Minuten im tiefen Wasser bewegen kann und das braucht oft mehrere Kurse.

Abmoderationsvorschlag:

Wichtig ist auch, dass die Kleinen ihre Atemreflexe im und unter Wasser kontrollieren können, und das kann man zuhause spielerisch in der Badewanne üben, berichtet "Baby und Familie". Einfach einen Tischtennisball auf die Wasseroberfläche legen und das Kind hin und her pusten lassen.

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