Kinderbetreuung - LH Kaiser: Investitionen rechnen sich 16-fach

Breite Front gegen Einsparungen bei Kinderbetreuung durch die Bundesregierung. LH Kaiser fordert Ministerin Bogner-Strauß auf, die Zukunft unserer Kinder nicht zu verbauen.

Klagenfurt (OTS) - Als einen großen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet heute, Dienstag, Kärntens SPÖ-Vorsitzender Bildungsreferent LH Peter Kaiser die Vereinbarung großer privater Kinderbetreuungseinrichtungen sich den Forderungen einiger Bundesländer, nicht bei den Kinderbetreuungseinrichtungen zu sparen, anzuschließen.

„Das Budget um 30 Mio. zu kürzen, bedeutet auch bei unserer eigenen Zukunft zu sparen. Das ist kurzsichtig und raubt unseren Kindern einen chancengerechten Bildungsstart im europäischen Vergleich“, so Kaiser, der sich dafür einsetzt, die Qualitätskriterien so rasch als möglich den internationalen Standards anzuheben, anstelle über Einsparungsmaßnahmen nachzudenken.

Entgegen den Plänen der Bundesregierung, das Budget bei Kinderbetreuung von 140 Mio. auf 110 Mio. Euro zu kürzen und bei gleichzeitiger Erhöhung von Betreuungsbeiträgen im ÖVP/FPÖ-geführten Bundesland Oberösterreich geht Kärnten den entgegengesetzten Weg. „Mit Beginn des Kindergartenjahres 2018/19 führen wir den ersten Schritt zu einer elternbeitragsfreien Kinderbetreuung ein. Das heißt, jedes Kind – unabhängig von der Größe der Brieftasche ihrer Eltern – erhält ab Herbst einen von einem Durchschnittswert ausgehenden um 50 Prozent kostenreduzierten Kinderbetreuungsplatz“, so Kaiser, der nach einem Pilotjahr die Durchschnittskosten für die Kinderbetreuung, bis auf den Essensbeitrag, auf null stellen möchte.

Abschließend appelliert Kaiser an die Bundesregierung rund um Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, ihre ehrgeizigen Budgeteinsparungspläne nicht auf dem Rücken der jüngsten in der Gesellschaft auszutragen. „Ein investierter Euro in frühester Kindheit rentiert sich im späteren Leben bis zum 16-fachen. Für die persönliche Entwicklung der Kinder und die Zukunft der Gesellschaft in Österreich sollte die von Bundeskanzler Sebastian Kurz und seinem Vize Heinz-Christian Strache geführte Bundesregierung die geplanten Einsparungspläne in der Kinderbetreuung ad acta legen“, so Kaiser abschließend.

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