Lercher: „Bei Schwarz-Blau fliegen die Fetzen: Dönmez schießt gegen FPÖ-Ministerin, FPÖ attackiert ÖVP-Mann Biach“

Gemeinsames Arbeiten für Österreich geht anders – Regierungssprecher sollte Zusatzausbildung in Konfliktregelung absolvieren

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher übt scharfe Kritik an der Kurz/Strache-Regierung, die zunehmend mit Streit und gegenseitigen Attacken beschäftigt ist. „Bei Schwarz-Blau fliegen die Fetzen, dass es zum Fürchten ist. Die internen Streitigkeiten samt Parteiaustritten in ÖVP und FPÖ scheinen erst das Vorspiel gewesen zu sein. Denn jetzt wird es richtig tief: Erst schießt ÖVP-Abgeordneter Dönmez volles Rohr gegen FPÖ-Ministerin Hartinger-Klein. Die FPÖ mit ihrer Sozialsprecherin Belakowitsch wiederum revanchiert sich dafür mit einer brutalen Attacke auf Hauptverbands-Chef Biach, der – wohlgemerkt – auch ÖVP-Bezirksparteichef von Wien-Margareten ist. Die schwarz-blaue Regierung ist zwar erst seit ein paar Monaten im Amt, streitet aber schon wie ein altes Ehepaar, das keine Gelegenheit auslässt, den Partner zu kritisieren. Angesichts der immer offener ausgetragenen Konflikte zwischen Kurz-ÖVP und Strache-FPÖ sollte Regierungssprecher Launsky-Tieffenthal schnellstmöglich eine Zusatzausbildung für Konfliktregelung und Mediation absolvieren. Denn die ÖsterreicherInnen haben für Streit und Dauerzank in der Regierung kein Verständnis“, sagt Lercher, der klarstellt: „Gemeinsames Arbeiten für Österreich geht anders“. ****

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Das unwürdige Regierungsgezänk und gegenseitige Anrempeln zeigt, dass es sich beim schwarz-blauen Gerede von der angeblichen Harmonie in der Regierung um ein weiteres schwarz-blaues Märchen handelt, das mit der Realität nichts zu tun hat. Diese unsoziale Regierung mag vielleicht beim Schlammcatchen oder beim Boxen gute Figur machen, bei gemeinsamer, verantwortungsvoller und sozialer Arbeit für Österreich dagegen versagt die schwarz-blaue Regierung völlig. Was Kurz und Strache zusammenhält, sind Machterhalt und Pfründesicherung“, betont Lercher heute, Montag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) mb/mr  

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